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Erste Hilfe im Kindergarten

Mein heutiger vollster Respekt geht an Erzieherinnen und Erzieher in Kindergärten. Was diese teils leisten müssen ist schon enorm. Ich hatte nun das Vergnügen, mit den Kindern, die dieses Jahr in die Grundschule kommen, im Rahmen einer Projektwoche ein wenig Erste Hilfe machen zu dürfen. Mit einem normalen Erste Hilfe -Kurs hat das eigentlich nichts zu tun und lief auch völlig inoffiziell. Ein wenig den Notruf üben, einfache Verbände zeigen und üben, einen RTW vorführen und schon waren die angesetzten 3 Stunden auch schon vorbei.

Die Schwierigkeit an der ganzen Sache war einfach, alles so auszudrücken, dass die Kiddies es auch verstehen. Also immer schön oberflächlich bleiben, alles schön spielend erklären. Und doch war alles anders als im normalen Kurs. Wenn man in einem normalen Kurs ein Thema anspricht wird in der Regel dann auch über dieses Thema diskutiert bzw Fragen dazu gestellt. Sowas gibt es bei den Kiddies eigentlich kaum. Diese schweifen in der Regel sofort vom Thema ab, erzählen Dir alles mögliche, was vielleicht im Groben und Ganzen mit Erster Hilfe oder Verletzungen zu tun hat, nur mit dem eigentlichen Thema hat es dann hin und wieder nichts mehr zu tun. Und dann immer wieder auf das Thema zurückzukommen, die Kinder etwas abzuwürgen und für den eigentlichen Stoff wieder zu motivieren ist schon recht anstrengend.

Am Anfang waren sie auf meine Frage hin, ob sie schon einmal mit einem Rettungswagen gefahren sind oder im Krankenhaus waren, noch sehr schüchtern. Nur ein Kind meldete sich. Als dieses dann aber seine Geschichte erzählt hatte, sprudelte es plötzlich auch aus allen anderen nur so heraus. Plötzlich hatte jeder schon mal irgendetwas gehabt oder war im Krankenhaus gewesen. Und so ging das dann eigentlich bis zum Schluss weiter. Sehr lustig.

Ich hatte bis jetzt noch nie so viel Kontakt mit Kindergarten-Kindern, vor allem nicht in dieser Anzahl, immerhin 15 Stück. Aber es war auf jeden Fall einmal sehr hilfreich, diese Erfahrung gemacht zu haben und zu sehen, wie die Kiddies reagieren. Und teils sehr amüsant war es obendrein. Vielen Dank auch an die Erzieherin und meine Kollegin, die mich netterweise unterstützt und geholfen haben, die Meute zu bändigen und ohne die es nicht gegangen wäre. Und auch ein Dankeschön an Mayla für die überlassenen und sehr hilfreichen Unterlagen.

Erste Hilfe im Kindergarten

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Geburtstagsfeiern vom Fach

Gestern war ich wieder mal auf einer Geburtstagsfeier einer Bekannten. Die überwiegende Zahl der Gäste kam dabei aus den Bereichen Rettungsdienst, Pflegepersonal (Krankenschwestern, Intensivschwestern) und Ärzten (primär PJ). Und es war schon erstaunlich. Es bildeten sich zwar diverse Grüppchen, auch von Leuten, die sich vorher nicht kannten, aber das primäre Thema war dabei dann grundsätzlich wieder irgendetwas medizinisches. Gut, es war sicherlich ein einfacher Weg, ins Gespräch zu kommen, aber man kam sich manchmal vor wie auf einer Fachtagung, da in jeder Gruppe andere medizinische Themen diskutiert wurden. In der einen Gruppe ging es um Ärzte bestimmter Krankenhäuser, in einer anderen um Pflegepatienten auf Intensiv, andere wiederum diskutierten über First Responder und den Einsatz des RTH,… Und so lief das die meiste Zeit, die ich da war.

Aber es war trotzdem ganz amüsanz und lustig.

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Der Motorradhelm

Der Motorradhelm ist immer ein besonderes Diskussionsthema in Erste Hilfe – Kursen, mal mehr mal weniger ausgiebig, zumal die Lehrmeinung diesbezüglich in den letzten Jahrzehnten immer mal wieder gewechselt hat, was das Ausziehen des Helms angeht.

Gängige und aktuelle Lehrmeinung ist auf jeden Fall, dass der Helm eigentlich ausgezogen werden muss, wenn der Motorradfahrer bewusstlos ist und man ihn in eine sinnvolle und adäquate stabile Seitenlage legen will. Denn nur ohne Helm können der Kopf korrekt überstreckt und die Atemwege freigehalten werden. Nun gibt es dabei gleich mehrere Problemstellungen zu meistern. Zum einen gibt es mittlerweile unzählige Verschlussmechanismen des Helms. Manche haben eine feste Kinnpartie und Kinngurt, genannt Integralhelm, manche können die Kinnpartie zur Seite weg klappen, manche nach oben. Manche Helme haben gar kein Kinnstück und etwas bessere Helme haben Bruchstellen im Kinnstück, die es erlauben, den unteren Teil des Helms nach außen wegzubrechen. Aber wer weiß das schon? Besonders Laien und Nicht-Motorradfahrer sind da schnell überfordert.

Hat man dann diese erste Hürde gemeistert, muß man den Helm irgendwie vom Kopf kriegen. Ist man als Helfer allein wird es dann erst so richtig schwierig, denn die Helme sitzen ja in der Regel recht eng und wenn man dann versucht, irgendwie diesen Helm vom Kopf zu ziehen, muss man recht schnell etwas Gewalt anwenden und für die Halswirbelsäule ist das dann auch alles andere als förderlich.

Sobalt man zu zweit ist wird es etwas einfacher. Einer der Helfer kann dann die HWS stabilisieren, während der andere den Helm langsam vom Kopf zieht.

Nun gab es gestern im Erste Hilfe – Kurs einen ganz neuen Vorschlag: Warum baut man nicht an der Oberseite des Helms einen Griff ein, den man als Helfer, und besonders wenn man allein ist, verwenden kann, um den Helm vom Kopf zu ziehen? Eine Motorradfahrerin bemängelte dann direkt Einschnitte in der Aerodynamik. Aber das ist denke ich nicht das einzige Problem. Denn wenn man den Helm einfach nach oben abziehen will ist zum einen die Nase im Weg, zum anderen ist das vermutlich ähnlich schädlich für die HWS wie die normale Variante ohne Griff.

Aber zumindest hätte man eine Trage- bzw Haltemöglichkeit und das Einsammeln von geköpften Fahrern bzw deren Köpfen würde auch etwas erleichtert werden.

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Schweinegrippen – Pandemie

Mit dem Ausruf der Alarmstufe 6 durch die WHO ist die seit einigen Wochen in Umlauf befindliche Schweinegrippe nun offiziell eine Pandemie. Dies ist der erste Ausruf dieser Alarmstufe seit über 40 Jahren. Nötig wurde dies, nachdem mittlerweile über 27.000 Personen in 74 Ländern erkrankt sind (95 davon in Deutschland) bzw 141 der Erkrankten auch bereits verstorben. Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist somit nicht mehr örtlich auf einen Kontinent begrenzt.

Unmittelbare Folgen für uns hat das jedoch erst einmal nicht, da die Vorkehrungen in Deutschland wohl schon recht weit fortgeschritten sind. Impfstoffe werden wohl erst flächendeckend und verstärkt ausgegeben, wenn die Pandemie Deutschland in größerem Ausmaß befällt. Bis dahin sollte jeder auf Hygiene achten, vor allem auf das sorgfältige Händewaschen.

Sollte der nationale Pandemieplan in Kraft treten, würde der Impfstoff dann erst dementsprechend verteilt, dass medizinische Versorgung und öffentliche Ordnung aufrechterhalten bleiben. Die Aufrechterhaltung von Lebensmittelversorgung, Energie und Kommunikation haben ähnliche Priorität wie bestimmte Risikogruppen (ältere Menschen, Kinder,…).

Einem größeren Ausfall von medizinischem Personal kann nach dem Pandemieplan auch mit der Rekrutierung zusätzlichen Personals entgegengewirkt werden. Dies wären z.B. Medizinstudenten, Krankenpflegeschüler oder medizinisches Personal im Ruhestand.

Ob es wirklich soweit kommt bleibt abzuwarten. Man sollte aber jetzt sicherlich keine Panikmache betreiben und erst einmal abwarten, wie sich die ganze Sache entwickelt.

Quellen: WHO, RKI, Bild, N24

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Seenotrettung

Nachdem ich ja den “normalen”, bodengebundenen Rettungsdienst schon vorgestellt habe, will ich auch etwas zur Rettung auf See bzw in der Luft (in einem späteren Artikel) sagen.

Die “richtige” Seenotrettung an Nord- und Ostsee betreibt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, kurz DGzRS. An Stränden, Binnengewässern, Flüssen etc kommt die Deutsche Lebens – Rettungs – Gesellschaft, kurz DLRG, bzw die Wasserwacht zum Einsatz.

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