Wieder einmal hat es an einem der Unfallschwerpunkte in der Region gekracht. Dieses Mal aber wieder ordentlich, so dass leider 2 Tote zu beklagen sind, die beiden Fahrer der beteiligten Fahrzeuge. Und beide könnten vermutlich noch leben, wenn sie einfache Verkehrsregeln beachtet hätten.
Ort des Geschehens ist die Kreuzung zweier Landstraßen. Die stärker befahrene Landstraße ist dabei vorfahrtsberechtigt und die Verkehrsteilnehmer können die Kreuzung mit 50 km/h passieren. Auf der kreuzenden Landstraße wird vorher mehrmals durch entsprechende Beschilderung auf die Kreuzung hingewiesen, unmittelbar vor der Kreuzung stehen 4 (!) Stopp – Schilder und auch auf die Straße ist es noch einmal geschrieben. Trotzdem missachten hier immer wieder Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt.
Diese zweite Landstraße befuhr gestern ein Mercedes Sprinter. Aus welchem Grund er an der Kreuzung nicht gehalten hat ist unklar. Auf jeden Fall missachtete er die Vorfahrt und fuhr in die Kreuzung ein. Leider erreichte zur selben Zeit ein 40t – Sattelauflieger, voll beladen mit frischem Teer, die Kreuzung und konnte nicht mehr bremsen. Er traf den Sprinter genau in Höhe der Fahrertür und zermalmte dessen Führerhaus. Das (vermutlich) unmittelbare Todesurteil für den Sprinterfahrer. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Sattelschlepper nach links gedrückt, kam von der Fahrbahn ab und kippte auf die linke Seite. Das Führerhaus dieses Fahrzeugs blieb, zumindest im Bereich des Fahrers, nahezu unberührt. Eigentlich gute Aussichten für dessen Fahrer. Leider wurde er aber durch den Aufprall und den Ruck nach links durch Front- oder Beifahrer-Scheibe geschleudert, vielleicht weil er nicht angeschnallt war, blieb neben der Straße liegen, und sein LKW kippte auf ihn.
Hätte also der Sprinter die Vorfahrtsregeln beachtet bzw wäre der zweite Fahrer bei einem solchen Aufprall angeschnallt gewesen, könnten beide noch leben.
Mein Beileid gilt den Angehörigen der beiden Fahrer.
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