Dienstag, 16. Juni 2009
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Der Motorradhelm ist immer ein besonderes Diskussionsthema in Erste Hilfe – Kursen, mal mehr mal weniger ausgiebig, zumal die Lehrmeinung diesbezüglich in den letzten Jahrzehnten immer mal wieder gewechselt hat, was das Ausziehen des Helms angeht.
Gängige und aktuelle Lehrmeinung ist auf jeden Fall, dass der Helm eigentlich ausgezogen werden muss, wenn der Motorradfahrer bewusstlos ist und man ihn in eine sinnvolle und adäquate stabile Seitenlage legen will. Denn nur ohne Helm können der Kopf korrekt überstreckt und die Atemwege freigehalten werden. Nun gibt es dabei gleich mehrere Problemstellungen zu meistern. Zum einen gibt es mittlerweile unzählige Verschlussmechanismen des Helms. Manche haben eine feste Kinnpartie und Kinngurt, genannt Integralhelm, manche können die Kinnpartie zur Seite weg klappen, manche nach oben. Manche Helme haben gar kein Kinnstück und etwas bessere Helme haben Bruchstellen im Kinnstück, die es erlauben, den unteren Teil des Helms nach außen wegzubrechen. Aber wer weiß das schon? Besonders Laien und Nicht-Motorradfahrer sind da schnell überfordert.
Hat man dann diese erste Hürde gemeistert, muß man den Helm irgendwie vom Kopf kriegen. Ist man als Helfer allein wird es dann erst so richtig schwierig, denn die Helme sitzen ja in der Regel recht eng und wenn man dann versucht, irgendwie diesen Helm vom Kopf zu ziehen, muss man recht schnell etwas Gewalt anwenden und für die Halswirbelsäule ist das dann auch alles andere als förderlich.
Sobalt man zu zweit ist wird es etwas einfacher. Einer der Helfer kann dann die HWS stabilisieren, während der andere den Helm langsam vom Kopf zieht.
Nun gab es gestern im Erste Hilfe – Kurs einen ganz neuen Vorschlag: Warum baut man nicht an der Oberseite des Helms einen Griff ein, den man als Helfer, und besonders wenn man allein ist, verwenden kann, um den Helm vom Kopf zu ziehen? Eine Motorradfahrerin bemängelte dann direkt Einschnitte in der Aerodynamik. Aber das ist denke ich nicht das einzige Problem. Denn wenn man den Helm einfach nach oben abziehen will ist zum einen die Nase im Weg, zum anderen ist das vermutlich ähnlich schädlich für die HWS wie die normale Variante ohne Griff.
Aber zumindest hätte man eine Trage- bzw Haltemöglichkeit und das Einsammeln von geköpften Fahrern bzw deren Köpfen würde auch etwas erleichtert werden.
Sonntag, 14. Juni 2009
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Disclaimer
Die Protagonistin dieses Beitrags, Sunny, ihre Einsätze inklusive aller Namen, Orte und Vorkommnisse sind frei erfunden und eine Ähnlichkeit mit existierenden Personen und Örtlichkeiten rein zufällig und nicht beabsichtigt!
Donnerstag, 11. Juni 2009
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Mit dem Ausruf der Alarmstufe 6 durch die WHO ist die seit einigen Wochen in Umlauf befindliche Schweinegrippe nun offiziell eine Pandemie. Dies ist der erste Ausruf dieser Alarmstufe seit über 40 Jahren. Nötig wurde dies, nachdem mittlerweile über 27.000 Personen in 74 Ländern erkrankt sind (95 davon in Deutschland) bzw 141 der Erkrankten auch bereits verstorben. Die Übertragung von Mensch zu Mensch ist somit nicht mehr örtlich auf einen Kontinent begrenzt.
Unmittelbare Folgen für uns hat das jedoch erst einmal nicht, da die Vorkehrungen in Deutschland wohl schon recht weit fortgeschritten sind. Impfstoffe werden wohl erst flächendeckend und verstärkt ausgegeben, wenn die Pandemie Deutschland in größerem Ausmaß befällt. Bis dahin sollte jeder auf Hygiene achten, vor allem auf das sorgfältige Händewaschen.
Sollte der nationale Pandemieplan in Kraft treten, würde der Impfstoff dann erst dementsprechend verteilt, dass medizinische Versorgung und öffentliche Ordnung aufrechterhalten bleiben. Die Aufrechterhaltung von Lebensmittelversorgung, Energie und Kommunikation haben ähnliche Priorität wie bestimmte Risikogruppen (ältere Menschen, Kinder,…).
Einem größeren Ausfall von medizinischem Personal kann nach dem Pandemieplan auch mit der Rekrutierung zusätzlichen Personals entgegengewirkt werden. Dies wären z.B. Medizinstudenten, Krankenpflegeschüler oder medizinisches Personal im Ruhestand.
Ob es wirklich soweit kommt bleibt abzuwarten. Man sollte aber jetzt sicherlich keine Panikmache betreiben und erst einmal abwarten, wie sich die ganze Sache entwickelt.
Quellen: WHO, RKI, Bild, N24
Mittwoch, 10. Juni 2009
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Nachdem ich ja den “normalen”, bodengebundenen Rettungsdienst schon vorgestellt habe, will ich auch etwas zur Rettung auf See bzw in der Luft (in einem späteren Artikel) sagen.
Die “richtige” Seenotrettung an Nord- und Ostsee betreibt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, kurz DGzRS. An Stränden, Binnengewässern, Flüssen etc kommt die Deutsche Lebens – Rettungs – Gesellschaft, kurz DLRG, bzw die Wasserwacht zum Einsatz.
>> Den kompletten Beitrag lesen …
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Da ich bisher im Internet noch nichts Brauchbares dazu gefunden habe und die Firma Philips entweder nicht gewillt oder nicht in der Lage ist, mir diesbezüglich Informationen zu liefern, hier einfach mal die Frage in die Runde:
Hat jemand eine Ahnung, wie es sich mit AEDs bzw Defis im Schnee bzw Skigebieten verhält? Eigentlich ist ja ein nasser Untergrund, wozu ich jetzt mal Schnee zählen würde, eine Kontraindikation für eine Defibrillation. Aber nun ist es ja auch mal möglich, dass irgendwo auf einer Skipiste oder so reanimiert werden muss und man keine Gelegenheit hat, den Patienten erst auf einen trockenen bzw schneefreien Untergrund zu legen. Und dann? Wir haben zwar jetzt seit einigen Wochen einen AED bei uns im nahegelegenen Skigebiet (HeartStart FR 2+), aber anscheinend weiß niemand, ob man ihn auch wirklich nutzen kann. Und Philips als Hersteller hat mir bis jetzt auch noch keine Antwort geliefert.
Erkennt das Gerät den Untergrund? Reicht die gängige Skikleidung als Schutz? Ist es bei Schnee nicht so schlimm?
Fragen über Fragen
Wäre aber super, wenn mir jemand helfen könnte.