Das Strassenverkehrsamt informiert

Im Hinblick auf das Fußballspiel heute abend und da ich mich ja schon öfter über andere Verkehrsteilnehmer aufgeregt habe möchte ich es nicht versäumen, Euch über folgende Mitteilung des Straßenverkehrsamtes zu unterrichten, die ich eben im Internet gefunden habe:

In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt, um die schlechten Fahrer zu identifizieren und kenntlich zu machen.

Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen – unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen – Fahnen ausgehändigt. Diese Fahnen sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Diese Fahnen ermöglichen es, unfähige Autofahrer unverzüglich zu identifizieren. Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar angebracht sein.

Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen mindestens je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Fahrzeugs befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen. Sollte kein Platz mehr für weitere Fahnen sein bzw will man die Unfähigkeit des Fahrers zusätzlich kenntlich machen, können Logos im selben Farbschema auf die Türen, Heckklappe oder Motorhaube geklebt werden. Bei den Fahrern, bei denen Hopfen und Malz verloren ist, werden die Streifen hochkant geklebt!

Bitte an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen.

*duckundwegrenn*

JRK live

Ich habe zwar nicht viel mit unserer Jugendrotkreuz – Gruppe zu tun, durch meine Arbeit als Erste Hilfe – Ausbilder bin ich aber gefragt worden, ob ich nicht bei den Bezirkswettbewerben des JRK als Schiedsrichter im Bereich Erste Hilfe fungieren will. Ich habe einfach mal ja gesagt und gestern war es dann soweit.

Im JRK werden die Kinder je nach Alter in verschiedene “Stufen” eingeteilt. Ich war Schiedsrichter in Stufe 1, sprich den ganz jungen Kids zwischen 6 und 12 Jahren. Und man hat recht deutlich gemerkt, dass die Altersspanne trotz der Stufeneinteilung doch recht groß ist. Es war schon ein großer Unterschied, ob da jetzt ein 11-jähriger oder ein 6-jähriger die Übung absolvierte. Die jungen Kiddies waren dann doch in der Regel und verständlicherweise sehr schüchtern und still, eventuell auch mit der Situation überfordert, da ihre “Patienten” eben auch realistisch geschminkt waren, was sie vorher eventuell noch nicht so gesehen hatten. Im Grunde ging es aber alles ganz ok.

Für Erheiterung sorgte aber ein recht keckes Mädel einer Gruppe. Gerade als die Ehrengäste (Kreisgeschäftsführer,…) zugegen waren und sich das Geschehen ansahen war eben diese Gruppe am Werk. Und so standen auch bei unserem “Verletzten” mehrere Zuschauer dabei, teils in Ausgeh-Uniform und Anzug und wollten zusehen, wie sich die Kinder denn so anstellen. Da hatten sie aber nicht mit dem Mädel gerechnet. Sie drehte sich zu den Zuschauern um und meinte nur völlig trocken: “Können Sie hier mal bitte weggehen und etwas Abstand halten?” Meinen vollsten Respekt dafür ;-)

Update zur Rettungskette Forst

Aus gegebenem Anlass möchte ich noch einmal auf diesen schon etwas älteren Beitrag zu sprechen kommen:

In einem Gespräch mit meinen Nachbarn kamen wir irgendwie auf das Thema Fahrradunfall im Wald, sich bemerkbar machen, etc. Mein Nachbar meinte dann, es gäbe da ja diese Schilder (Rettungspunkte) und fragte mich allen Ernstes, wen man denn dann anrufen würde, wenn man die Nummer auf dem Schild wählt. Das konnte ich ihm auch nicht wirklich beantworten, denn die Nummer auf dem Schild ist eben keine Telefonnummer, sondern die Nummer der Rettungskarte und dem entsprechenden Rettungspunkt auf dieser Karte. Angerufen wird in der Regel die 112 ;-)

40 Postfächer – 1 Passwort

Nebenbei bin ich ja noch etwas im Bereich Webdesign tätig. Für einen neuen Kunden sollte ich seine Homepage “renovieren”, inklusive Paketwechsel bei seinem bisherigen Provider Freenet, bei dem er auch bleiben wollte.

Das neue Paket “Homepage Plus” verspricht unter anderem 40 E-Mail – Postfächer. Nun wollte der Kunde für sich und seine Kollegen mehrere Mail-Adressen mit eigenem Postfach anlegen. Die Postfächer anzulegen war ein Kinderspiel, allerdings gelang es uns nicht, eigene Passwörter für diese Postfächer anzulegen. Also habe ich heute mit der Hotline telefoniert, die meiste Zeit für 19 Cent die Minute, teilweise aber auch für schlappe 99 Cent die Minute. Ergebnis dieser Telefon-Orgie: Absoluter Bullshit, wenn ich das mal so sagen darf. Man kann zwar 40 “Postfächer” anlegen, diese sind aber alle mit dem zentralen Kundenkonto verbunden und können auch nur mit dessen Zugangsdaten abgerufen werden. Sprich 40 Postfächer und ein einziges Passwort. Was ist denn das bitte für ein Quatsch??? Wozu brauche ich dann 40 Mail-Adressen, wenn sie doch alle letztlich wieder an einer zentralen Stelle landen???

Der technische Support verweist dabei natürlich an die Kollegen der Vertragsbetreuung und diese verstehen mich dann voll und ganz, geben mir sogar Recht, dass das datenschutzrechtlich absolut bedenklich wäre, geben den Ball aber wieder an die Technik zurück. Bin mal gespannt, was mein Kunde dazu sagen wird. Für mich ist das einfach absolute Kunden-Verarsche!

In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende! *grummel*

Bild Dir deine Erste Hilfe

Die große deutsche Tageszeitung mit den 4 Buchstaben veröffentlicht neuerdings in ihrem Online – Angebot einen mehrteiligen Erste Hilfe – Kurs. Das ist natürlich schon mal sehr löblich, zumal damit vermutlich recht viele Menschen erreicht werden können, sofern sie es denn lesen bzw das zugehörige Video schauen. Letzteres wird moderiert von einer durchaus sehr nett anzusehenden jungen Dame, was aber auch nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass Video und Artikel durchaus einiges an Diskussionsstoff bieten. Aber in knapp 4 Minuten ein korrektes Retten aus einem Unfallbereich inklusive stabiler Seitenlage zu erläutern ist natürlich auch schwierig.

Wichtig ist einfach, dass überhaupt etwas getan wird. Das sollte in jedermanns Interesse sein, denn man will ja auch, dass einem selbst geholfen wird, wenn man Hilfe benötigt, oder? Aber wenn man sich den ein oder anderen Kommentar zum (ersten) Bild-Artikel ansieht ist das alles eh für die Katz.

Links zur BILD-Serie:

>> Teil 1: Verkehrsunfall

>> Teil 2: Kindernotfälle

>> Teil 3: Wiederbelebung

>> Teil 4: Haushaltsunfälle

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