<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Der Krangewarefahrer &#187; Was ist eigentlich &#8230;</title>
	<atom:link href="http://krangewarefahrer.de/category/wasisteigentlich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://krangewarefahrer.de</link>
	<description>Dies und Das aus dem Rettungsdienst - Alltag</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 15:24:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>Die Rettungsgasse</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2012/01/13/die-rettungsgasse/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-rettungsgasse</link>
		<comments>http://krangewarefahrer.de/2012/01/13/die-rettungsgasse/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist eigentlich ...]]></category>
		<category><![CDATA[Einsätze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://krangewarefahrer.de/?p=2891</guid>
		<description><![CDATA[Über das Verhalten bei Fahrzeugen mit Sondersignal, bilden von Rettungsgassen etc habe ich ja schon des öfteren berichtet, z.B. hier. Bei uns in Deutschland schon 1982 eingeführt haben auch heute noch viele Verkehrsteilnehmer Probleme damit, eine Gasse zu bilden bzw &#8230; <a href="http://krangewarefahrer.de/2012/01/13/die-rettungsgasse/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über das Verhalten bei Fahrzeugen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sondersignal" target="_blank">Sondersignal</a>, bilden von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungsgasse" target="_blank">Rettungsgassen</a> etc habe ich ja schon des öfteren berichtet, z.B. <a href="http://krangewarefahrer.de/2006/09/17/verhalten-bei-blaulicht-und-martinshorn/" target="_blank">hier</a>. Bei uns in Deutschland schon 1982 eingeführt haben auch heute noch viele Verkehrsteilnehmer Probleme damit, eine Gasse zu bilden bzw vorausschauend zu fahren und auch hin und wieder mal in den Rückspiegel zu gucken. Seit 1. Januar ist die Rettungsgasse nun auch in Österreich Pflicht und oh Wunder, auch dort scheint es noch nicht so recht zu funktionieren. Grund genug für den Radiosender <a href="http://www.kronehit.at/rettungsgasse" target="_blank">Kronehit</a>, das Ganze noch einmal anschaulich zu erklären:</p>
<p><span id="more-2891"></span></p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/O40yD7-0eFU?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der offizielle Werbespot dazu:</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/MjFpckL1rqA?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Österreicher scheinen aber auch sehr stolz darauf zu sein, wenn es denn mal funktioniert. Zumindest wird auf der <a href="http://rettungsgasse.com/" target="_blank">offiziellen Seite</a> darüber berichtet, wenn es &#8220;perfekte&#8221; Rettungsgassen gab <img src='http://krangewarefahrer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und wie es dann leider viel zu oft aussieht:</p>
<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/w12GfdXMT7w?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://krangewarefahrer.de/2012/01/13/die-rettungsgasse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Seenotrettung</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2009/06/10/seenotrettung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=seenotrettung</link>
		<comments>http://krangewarefahrer.de/2009/06/10/seenotrettung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 12:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was ist eigentlich ...]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://krangewarefahrer.de/?p=984</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ich ja den &#8220;normalen&#8221;, bodengebundenen Rettungsdienst schon vorgestellt habe, will ich auch etwas zur Rettung auf See bzw in der Luft (in einem späteren Artikel) sagen. Die &#8220;richtige&#8221; Seenotrettung an Nord- und Ostsee betreibt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung &#8230; <a href="http://krangewarefahrer.de/2009/06/10/seenotrettung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich ja den &#8220;normalen&#8221;, bodengebundenen Rettungsdienst schon vorgestellt habe, will ich auch etwas zur Rettung auf See bzw in der Luft (in einem späteren Artikel) sagen.</p>
<p>Die &#8220;richtige&#8221; Seenotrettung an Nord- und Ostsee betreibt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, kurz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DGzRS" target="_blank">DGzRS</a>. An Stränden, Binnengewässern, Flüssen etc kommt die Deutsche Lebens &#8211; Rettungs &#8211; Gesellschaft, kurz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DLRG" target="_blank">DLRG</a>, bzw die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserwacht" target="_blank">Wasserwacht</a> zum Einsatz.</p>
<p><span id="more-984"></span></p>
<h3>DGzRS</h3>
<p>Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Search_and_Rescue" target="_blank">SAR: Search and Rescue</a>) im Seenotfall. Seit ihrer Gründung 1865 hat die DGzRS über 72.000 Menschen aus lebensgefährlichen Situationen gerettet. Damals aus einer ersten Bürgerinitiative im zersplitterten Deutschland hervorgegangen und noch mit Ruderbooten unterwegs, hat sich die DGzRS bis heute zu einem der modernsten Seenotrettungsdienste weltweit entwickelt. Dabei finanziert sich die Gesellschaft bis heute ausschließlich aus Spenden und freiwilligen Zuwendungen, was eine absolute Unabhängigkeit vom Staat bedeutet. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dasss jede Spende zählt. Wie und wo man spenden kann erfährt man auf der <a href="http://www.dgzrs.de/" target="_blank">Homepage</a> der Gesellschaft.</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ciqv2VO6cf8?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ciqv2VO6cf8?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Auf insgesamt 54 Stationen und einer Rettungsflotte von 61 leistungsfähigen Einheiten an Nord- und Ostsee sind 800 freiwillige und 186 festangestellte Seenotretter Tag und Nacht einsatzbereit. Die Rettungsflotte reicht dabei vom 6,8-Meter-Festrumpfschlauchboot über 7-Meter-Boddenboote (auf Trailer und mit Zugmaschine auf Festland), Seenotrettungsboote (8,5m, 9,5m und 12m) und Seenotkreuzer (20m, 23,1m, 23,3m, 27m und 44m Länge, mit eigenem Tochterboot) bis zur 46-Meter-Klasse mit Tochterboot und Hubschrauberlandeplatz.<br />
Sitz der Gesellschaft und und der Seenotleitung (<a href="http://www.mrcc.de/" target="_blank">MRCC BREMEN</a>: Maritime Rescue Coordination Centre), der Einsatzzentrale für alle Maßnahmen im maritimen SAR-Dienst der Bundesrepublik ist Bremen.<br />
Auf der Homepage der Gesellschaft findet man nicht nur Infos zu Gesellschaft, Stationen und Flotte. Es gibt auch z.B. <a href="http://www.dgzrs.de/index.php?id=90" target="_blank">Rundgänge</a> über einige der Kreuzer sowie eine <a href="http://www.dgzrs.de/index.php?id=508" target="_blank">Datei für Google Earth</a> mit allen Stationen und entsprechenden Verlinkungen zu Wikipedia-Artikeln.</p>
<p>Und wer die Rettungsboote und -kreuzer einmal &#8220;live&#8221; sehen will, der Weg zur Küste aber zu weit ist, kann dies über einige Webcams tun, auf denen der ein oder andere Kreuzer zu sehen ist:</p>
<p>- <a href="http://www.rickmers-online.de/webcam1.html" target="_blank">Helgoland (Südhafen): 46m &#8211; Seenotrettungskreuzer Hermann Marwede</a></p>
<p>- <a href="http://www.juist.de/download/webcam/current.jpg" target="_blank">Juist (Seebrücke): 9,5m &#8211; Seenotrettungsboot Woltera</a></p>
<p>- <a href="http://www.neuharlingersiel.de/index.php?id=369" target="_blank">Neuharlingersiel: 9,5m &#8211; Seenotrettungsboot Neuharlingersiel</a></p>
<p>- <a href="http://www.nordstrand.de/fileadmin/webcam/webcam.jpg" target="_blank">Nordstrand: 23m &#8211; Seenotrettungskreuzer Vormann Leiss</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://krangewarefahrer.de/2009/06/10/seenotrettung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der intraossäre Zugang</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2009/05/08/der-intraossaere-zugang/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-intraossaere-zugang</link>
		<comments>http://krangewarefahrer.de/2009/05/08/der-intraossaere-zugang/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 12:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was ist eigentlich ...]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://krangewarefahrer.de/?p=907</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen der jährlichen Fortbildung ist dieses Jahr beim DRK in Rheinland Pfalz wieder mal der intraossäre Zugang Thema. Dabei wird im Gegensatz zur normalen Venenverweilkanüle keine Vene punktiert, sondern ein Knochen. Die Stahlkanüle wird dabei bis zur Knochenmarkshöhle in &#8230; <a href="http://krangewarefahrer.de/2009/05/08/der-intraossaere-zugang/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der jährlichen Fortbildung ist dieses Jahr beim DRK in Rheinland Pfalz wieder mal der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intraoss%C3%A4rer_Zugang" target="_blank">intraossäre Zugang</a> Thema. Dabei wird im Gegensatz zur normalen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peripherer_Venenkatheter" target="_blank">Venenverweilkanüle</a> keine Vene punktiert, sondern ein Knochen. Die Stahlkanüle wird dabei bis zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Knochenmark" target="_blank">Knochenmark</a>shöhle in den Knochen eingestochen und da die Knochenmarkshöhle gut durchblutet ist, können (grob gesagt) Medikamente ähnlich wie beim normalen Zugang verabreicht werden. Gedacht war diese Zugangsart früher primär für Kinder, bei denen man eher schlecht brauchbare Venen gefunden hat. Mittlerweile wird diese Technik aber auch bei Erwachsenen angewendet. Punktionsort ist dabei primär der obere Teil des Schienbeins. Möglich sind aber auch u. a. der Oberarm, das Schambein oder auch das Brustbein (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=iEOLm2e6ovc" target="_blank">F.A.S.T.-System</a>).</p>
<p>Nun gibt es zum Einstechen der Nadel verschiedene Möglichkeiten. In früheren Fortbildungen tauchte zum Beispiel die &#8220;Cook &#8211; Nadel&#8221; auf. Dabei hat die Nadel eine Art Knauf an ihrem Ende und wird mit recht viel Kraftaufwand händisch in den oberen Teil des Schienbeins gebohrt. Dies kann zum einen recht brutal aussehen und ist auch mit etwas Übung verbunden.</p>
<p>Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JVbPANbgxQM" target="_blank">Youtube-Video: IO-Zugang mit Cook &#8211; Nadel</a></p>
<p>Zweite Möglichkeit ist die &#8220;Bone Injection Gun&#8221;. Wie der Name schon vermuten lässt, wird die Nadel dabei mit einem Federmechanismus in den Knochen geschossen.</p>
<p>Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZqYr0uVuS8g" target="_blank">Youtube-Video: IO-Zugang mit Bone Injection Gun</a></p>
<p>Dritte Möglichkeit und dieses Jahr in der Fortbildung gezeigt ist das &#8220;EZ-IO&#8221; &#8211; System. Dabei wird die Nadel mit einem kleinen Akkuschrauber in den Knochen gebohrt. Die Methode ist auf jeden Fall einfacher als etwa mit der Cook-Nadel. Ich bin allerdings mal gespannt, wann es die ersten Beschwerden von Angehörigen geben wird, wenn ich den &#8220;Akkuschrauber&#8221; auspacke und damit den Patienten anbohren will.</p>
<p>Wir haben das nur an Versuchsknochen geübt. Die Amerikaner scheinen da etwas schmerzfreier zu sein, wenn man sich die vielen Videos dazu auf Youtube ansieht. Deshalb hier nur ein Beispiel. Dabei sollte man mal darauf achten, wie schnell der Arzt die Nadel am Ende wieder heraus zieht und wie lange die späteren Probanden dafür brauchen. Sieht auf jeden Fall sehr unangenehm aus:</p>
<p>Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=uU7l6y92kgo" target="_blank">Youtube-Video: IO-Zugang mit EZ-IO</a></p>
<p>Mal sehen, wie sich dieses Thema entwickelt. Bei uns in der gGmbH sollen die Systeme eh nur auf die NEFs. Von daher werden wir nicht so viel davon haben bzw eher selten im Einsatz sehen.</p>
<p>Die Videos habe ich extra nur verlinkt und nicht eingebettet, weil es nicht unbedingt immer schön anzusehen ist. Also wer damit etwas Probleme hat, sollte sich die Videos vielleicht nicht ansehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://krangewarefahrer.de/2009/05/08/der-intraossaere-zugang/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Rettungsdienstfachpersonal</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2009/03/08/das-rettungsdienstfachpersonal/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-rettungsdienstfachpersonal</link>
		<comments>http://krangewarefahrer.de/2009/03/08/das-rettungsdienstfachpersonal/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 10:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was ist eigentlich ...]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://krangewarefahrer.de/?p=689</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Zeitungsfuzzies, sehr geehrte Klatschreporter, aus aktuellem Anlass frage ich mich mal wieder, ob es wirklich so schwer ist, das Rettungsdienstfachpersonal in den Medien, wie z.B. Fernsehberichten oder Zeitungsartikeln, adäquat zu bezeichnen? Es gibt im Rettungsdienst durchaus noch andere Berufsbezeichnungen &#8230; <a href="http://krangewarefahrer.de/2009/03/08/das-rettungsdienstfachpersonal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Zeitungsfuzzies, sehr geehrte Klatschreporter,</p>
<p>aus aktuellem Anlass frage ich mich mal wieder, ob es wirklich so schwer ist, das Rettungsdienstfachpersonal in den Medien, wie z.B. Fernsehberichten oder Zeitungsartikeln, adäquat zu bezeichnen? Es gibt im Rettungsdienst durchaus noch andere Berufsbezeichnungen als &#8220;die Sanitäter&#8221;! Da platzt mir echt der Kragen. Wie oft habe ich in letzter Zeit wieder gelesen <em>&#8220;Im Einsatz waren die Polizei, die Feuerwehr XY-Stadt sowie Sanitäter des DRK XY-Stadt&#8221; </em>oder auch gerne gelesen <em>&#8220;Im Einsatz waren die Feuerwehr Z-Stadt, die Polizei und der Notarzt&#8221;</em>. Allein kommt der Notarzt (in der Regel) sicherlich nicht an die Unfallstelle und irgendwer muss dann auch die Patienten betreuen / versorgen / transportieren. Und wenn man nicht weiß, welche Qualifikationen die Rettungsdienstler haben schreibt man eben <em>&#8220;der Rettungsdienst&#8221;</em> oder <em>&#8220;das Rote Kreuz&#8221;</em> oder ähnliches. Ihr Journalisten wollt ja bestimmt auch nicht ständig als Klatschreporter oder Zeitungsfuzzies bezeichnet werden, oder?</p>
<p>Daher noch einmal neben den Infos auf meiner <a href="http://krangewarefahrer.de/rettungsdienst/" target="_blank">Rettungsdienst-Seite</a> ganz langsam und zum Mitschreiben die unterschiedlichen Ausbildungen / Qualifikationen / Berufswege im Rettungsdienst:</p>
<p><span id="more-689"></span></p>
<p>In Deutschland findet man im qualifizierten Rettungsdienst und Krankentransport neben dem studierten Notarzt letztlich drei Qualifikationen:</p>
<p><strong>Der Rettungshelfer</strong></p>
<p>Die Ausbildung des Rettungshelfers umfasst 320 Stunden. Davon sind 160 Stunden Theorie und 160 Stunden Praktikum. Je nach Bundesland sind dies entweder 160 Stunden Praktikum auf einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungswache" target="_blank">Rettungswache</a> oder 80 Stunden Rettungswache und 80 Stunden Klinikpraktikum. Dabei lernt der Rettungshelfer unter anderem Grundlagen in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anatomie" target="_blank">Anatomie</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Physiologie" target="_blank">Physiologie</a> sowie häufige Krankheitsbilder und den Umgang mit Material und Patienten. Es erfolgt keine abschliessende Prüfung.</p>
<p>Nach der Ausbildung wird der Rettungshelfer als zweiter Mann im Krankentransport eingesetzt.</p>
<p>In einigen Bundesländern wie Hessen und Nordrhen-Westfalen gibt es dabei Sonderregelungen in Ausbildung und Einsatzgebiet (RTW).</p>
<p><strong>Der Rettungssanitäter</strong></p>
<p>Die Ausbildung dauert hier 520 Stunden und ist in vier Teile gesplittet:  Zuerst ähnlich wie beim Rettungshelfer 160 Stunden Theorie, dann 160 Stunden Praktikum in einem Krankenhaus in den Bereichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Notaufnahme" target="_blank">Notaufnahme</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intensivstation" target="_blank">Intensivstation</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/An%C3%A4sthesie" target="_blank">Anästhesie</a> / OP und 160 Stunden Praktikum auf einer Rettungswache. Abschliessend erfolgt ein40-stündiger Abschlusslehrgang mit Prüfung.</p>
<p>Dabei ist die Ausbildung in den meisten Bundesländern gesetzlich geregelt. Ein einheitliches Bundesgesetz gibt es jedoch nicht. Eingesetzt werden kann der Rettungssanitäter auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krankentransportwagen" target="_blank">Krankenwagen</a> als Transportführer sowie auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungswagen" target="_blank">RTW</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Notarztwagen" target="_blank">NAW</a> als zweiter Mann. In manchen Regionen werden Rettungssanitäter auch als Fahrer des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Notarzteinsatzfahrzeug" target="_blank">NEF</a> eingesetzt.</p>
<p><strong>Der Rettungsassistent</strong></p>
<p>Bereits seit 1989 gibt es den einzigen bundesweit durch das Rettungsassistentengestz vom 10.07.89 gesetzlich geregelten Ausbildungsberuf des Rettungsassistenten. Die Ausbildung dauert dabei (noch) zwei Jahre und gliedert sich in ein theoretisches Jahr und ein praktisches Jahr auf einer (Lehr-) Rettungswache. Das Theorie-Jahr enthält dabei noch diverse Krankenhauspraktika in den Bereichen Pflege, Notaufnahme, Intensivstation und Anästhesie und endet mit einer staatlichen Prüfung. Das zweite Jahr wird mit einem Abschlussgespräch beendet, in dem der Auszubildende noch einmal auf seine Tauglichkeit geprüft wird.</p>
<p>Mittlerweile gibt es auch diverse Insellösungen mit einer dreijährigen Ausbildung und es wird diskutiert, ob die Ausbildung generell auf drei Jahre erweitert werden soll. Dies kann jedoch noch einige Jahre dauern.</p>
<p>Eingesetzt werden kann der Rettungsassistent dann auf allen bodengebundenen Rettungsmitteln als Transportführer. Auch ist er, wie man schon an der Länge der Ausbildung erkennen kann aber von vielen vermutet nicht der Assistent des Sanitäters, sondern der Assistent des Notarztes bzw im Ernstfall auch dessen &#8220;Ersatz&#8221;.</p>
<p>Alle drei Qualifikationen haben eine fundierte Ausbildung gemein, müssen sich jährlich fortbilden und verdienen es sicherlich nicht, immer nur als <em>Krankenwagenfahrer</em> oder <em>Tragenträger</em> oder sonstiges bezeichnet zu werden. Zu den Tätigkeiten des Rettungsdienstpersonals gehören unter anderem:</p>
<ul>
<li>Versorgung und Betreuung des Patienten</li>
<li>Unterstützung von Notarzt und/oder Rettungsassistent</li>
<li>Wiederherstellung und Aufrechterhaltung von lebenswichtigen Körperfunktionen</li>
<li>Transportfähigkeit des Patienten herstellen</li>
<li>Ergreifung der sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Notkompetenz" target="_blank">Notkompetenz</a> (nur Rettungssanitäter und Rettungsassistent), bei der bei bestimmten Notfallbildern auch ohne einen anwesenden Notarzt bestimmte Medikamente verabreicht und invasive Maßnahmen vorgenommen werden dürfen</li>
</ul>
<p>Nähere Informationen zu den einzelnen Berufsbildern findet man z.B. in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungsfachpersonal" target="_blank">Wikipedia</a>.</p>
<p>In ehrenamtlichen Bereichen gibt es noch diverse andere Ausbildungen, die aber im Rettungsdienst keine Rolle spielen und hier daher nicht angesprochen werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://krangewarefahrer.de/2009/03/08/das-rettungsdienstfachpersonal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die ABC-Regel</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2009/03/07/die-abc-regel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-abc-regel</link>
		<comments>http://krangewarefahrer.de/2009/03/07/die-abc-regel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 10:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus den Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist eigentlich ...]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://krangewarefahrer.de/?p=687</guid>
		<description><![CDATA[Hat jemand zufällig gestern Abend &#8220;Wer wird Millionär&#8221; gesehen? Dort wurde gefragt, woher man die &#8220;ABC-Regel&#8221; kennt. Nach einem 50:50 Joker blieben noch die Erste Hilfe und Abnehmen als Alternativen über. Aber auch das half dem Kandidaten nicht. Er wählte &#8230; <a href="http://krangewarefahrer.de/2009/03/07/die-abc-regel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat jemand zufällig gestern Abend <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wer_wird_Million%C3%A4r" target="_blank"><em>&#8220;Wer wird Millionär&#8221;</em></a> gesehen? Dort wurde gefragt, woher man die <em>&#8220;ABC-Regel&#8221;</em> kennt. Nach einem 50:50 Joker blieben noch die Erste Hilfe und Abnehmen als Alternativen über. Aber auch das half dem Kandidaten nicht. Er wählte zusätzlich noch den Zusatzjoker, bei dem ihm eine Person aus dem Publikum helfen kann. Es meldete sich ein Mann, der laut eigenen Angaben erst vor Kurzem einen Erste Hilfe &#8211; Kurs besucht hatte und sich ziemlich sicher war, dort etwas von einer ABC-Regel gehört zu haben. Wofür genau die Buchstaben standen wusste er allerdings nicht mehr, da er seinen Angaben zufolge nicht wirklich aufmerksam gewesen war. Auch ein typisches Bild. Es bleiben zwar noch einige Fachbegriffe wie <em>&#8220;ABC-Regel&#8221;</em> oder <em>&#8220;stabile Seitenlage&#8221;</em> hängen, aber was es ist oder wie es funktioniert weiß man nicht mehr mangels fehlendem Interesse oder regelmäßiger Auffrischung. Aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>Auf jeden Fall war die richtige Lösung dann auch die Erste Hilfe. Erläutert wurde dies von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Jauch" target="_blank">Günther Jauch</a> wie folgt: Das A steht für die Atemwege bzw das freimachen und freihalten derselben (Mundraum säubern, Kopf überstrecken bzw stabile Seitenlage bei vorhandener Atmung). Das B steht für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beatmung" target="_blank">Beatmung</a> (bei fehlender Atmung) und das C für Compression (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herzdruckmassage" target="_blank">Herzdruckmassage</a>) oder wahlweise auch Circulation (Kreislauf).</p>
<p>Nach aktuellen Reanimationsrichtlinien des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/European_Resuscitation_Council" target="_blank">ERC</a> gilt diese ABC-Regel jedoch gar nicht mehr, da mittlerweile bei fehlendem Kreislauf  zuerst die Herzdruckmassage erfolgt und erst nach den ersten 30 Kompressionen die Beatmung. Von daher wäre es eine ACB-Regel.</p>
<p>Alternativ gibt es jedoch noch die sogenannte &#8220;kleine ABCD-Regel&#8221;: Dabei steht das A für Ansprechen, das B für Beruhigen, das C für Communication (z.B. Notruf) und D wie Decke (zur Vermeidung von Wärmeverlust).</p>
<p>Von Günther Jauch wurde jedoch die veraltete und eigentlich falsche Version erläutert. Das führt aber doch bei den Laien/Ersthelfern, die die Sendung gesehen haben, sicherlich eher zu Verwirrung, da sie jetzt wieder nicht wissen, was korrekt ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://krangewarefahrer.de/2009/03/07/die-abc-regel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rettungskette Forst</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2009/01/29/rettungskette-forst/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rettungskette-forst</link>
		<comments>http://krangewarefahrer.de/2009/01/29/rettungskette-forst/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 15:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist eigentlich ...]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://krangewarefahrer.de/?p=614</guid>
		<description><![CDATA[Die letzten drei Tage hatte ich Erste Hilfe &#8211; Trainings und da kam auch immer die &#8220;Rettungskarte Forst&#8221; bzw in meinem Fall die &#8220;Rettungskarte Rheinland Pfalz&#8221; zur Sprache. Daher auch hier noch einmal ein paar Informationen dazu: Es kann jederzeit &#8230; <a href="http://krangewarefahrer.de/2009/01/29/rettungskette-forst/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten drei Tage hatte ich Erste Hilfe &#8211; Trainings und da kam auch immer die &#8220;Rettungskarte Forst&#8221; bzw in meinem Fall die &#8220;<a href="http://www.wald-rlp.de/index.php?id=418" target="_blank">Rettungskarte Rheinland Pfalz</a>&#8221; zur Sprache. Daher auch hier noch einmal ein paar Informationen dazu:</p>
<p>Es kann jederzeit passieren, dass man Hilfe braucht, egal ob durch einen Unfall, Kreislaufprobleme oder warum auch immer. Solange dies zuhause oder irgendwo passiert, wo man sich noch halbwegs auskennt, sollte es kein Problem sein, Rettungskräfte zu alarmieren und ihnen zu beschreiben, wo man ist. Was passiert aber, wenn man sich irgendwo im Wald befindet? Wie erklärt man dann der Leitstelle, wo man ist? Dazu gibt es in Deutschland die &#8220;Rettungskarte Rheinland Pfalz&#8221; bzw <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungspunkt" target="_blank">Rettungspunkte</a>. Je nach Bundesland kann sich dabei die Vorgehensweise bzw Art der Rettungspunkte etwas unterscheiden, von daher kann ich nur das System in Rheinland Pfalz erklären.</p>
<p><span id="more-614"></span></p>
<p>Ganz Rheinland Pfalz ist in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Topographische_Karte" target="_blank">topographischen Karten</a> im Maßstab 1:25.000 erfasst. In diesen Karten wird bei Strassen und Wegen unterschieden zwischen öffentlichen Strassen, ganzjährig gut befahrbaren Wegen sowie bedingt befahrbaren Wegen. Ausserdem sind dort die sogenannten &#8220;Anfahrpunkte für Rettungsfahrzeuge&#8221; verzeichnet. Bei diesen handelt es sich um markante Punkte in Waldgebieten, zu denen die Rettungskräfte auch noch mit ihren (normalerweise etwas größeren) Fahrzeugen kommen können. Ursprünglich für Forstarbeiter entwickelt, die durch ihre Arbeit einem erhöhten Unfallrisiko, aber oft schlechter Erreichbarkeit der Notfallstellen ausgesetzt sind, können diese Rettungspunkte natürlich auch von &#8220;normalen&#8221; Menschen verwendet werden, um Hilfe zu holen. Diese Rettungspunkte sind mittels Schildern markiert. Die Schilder sehen so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-615" style="border:1px solid black;" title="Rettungspunkt" src="http://krangewarefahrer.de/wp-content/uploads/2009/01/rettungspunkt.gif" alt="Rettungspunkt" width="184" height="249" /></p>
<p>Weisses Kreuz auf grünem Grund, dazu eine bestimmte Zahlenkombination. Teilt man diese der Rettungsleitstelle mit, kann diese genau sehen, wo man sich befindet und Rettungskräfte zu diesem Punkt schicken. Sowohl die Leitstellen als auch die Rettungsfahrzeuge besitzen diese Karten und können direkt sehen, wo sie hin müssen und wie sie dort hin kommen. Die vierstellige Zahl gibt dabei die Kartennummer an, die dreistellige Zahl den genauen Rettungspunkt. In anderen Bundesländern kann es auch sein, dass nur eine Zahl auf den Hinweisschildern zu finden ist bzw eine abweichende Buchstaben- und Zahlenkombination, aber das System dahinter ist letztlich immer ähnlich. Auf jeden Fall sollte man der Leitstelle die Buchstaben/Zahlenkombination auf diesen Schildern mitteilen, um schneller gefunden zu werden.</p>
<p>Sollte man also in einem Waldgebiet verunfallen und zufällig an einem dieser Rettungspunkte sein oder wissen, wo sich ein solcher in der Nähe befindet, sollte man die Rettungskräfte dort hin lotsen. Ist die Unfallstelle etwas entfernt vom Rettungspunkt, sollte der Rettungsdienst erst zu diesem Punkt kommen und dann entscheiden, wie die weitere Rettung erfolgt (zu Fuß, per Feuerwehr,&#8230;).</p>
<p>Ist kein Rettungspunkt in der Nähe oder weiss man nicht, wo sich einer befindet, wird es natürlich schwieriger. Je nachdem, ob man alleine oder mit mehreren Mann ist, sollte man im Idealfall Lotsen schicken, die die Rettungskräfte zur Unfallstelle bringen können. Ist dies nicht möglich, bleibt nur noch die Ortung mittels <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System" target="_blank">GPS</a> oder Handy-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Funkzelle" target="_blank">Funkzelle</a>. Besonders letzteres kann aber in Waldgebieten sehr ungenau sein. Daher sollte man sich irgendwie bemerkbar machen können, z.B. eine Lichtung aufsuchen, damit der Rettungshubschrauber einen besser finden kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://krangewarefahrer.de/2009/01/29/rettungskette-forst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Rettungsassistent</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2009/01/04/der-rettungsassistent/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-rettungsassistent</link>
		<comments>http://krangewarefahrer.de/2009/01/04/der-rettungsassistent/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 10:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Was ist eigentlich ...]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Personal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://krangewarefahrer.de/?p=513</guid>
		<description><![CDATA[Den Anfang in der Rubrik &#8220;Was ist eigentlich &#8230;&#8221; macht mein Berufsbild, der Rettungsassistent. Dazu werde ich im Folgenden die in der Öffentlichkeit leider vorhandenen Fehlinformationen zu diesem Berufsbild, den Unterschied zum allseits bekannten &#8220;Sanitäter&#8221; sowie seine Kompetenzen kurz erläutern: &#8230; <a href="http://krangewarefahrer.de/2009/01/04/der-rettungsassistent/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Den Anfang in der Rubrik &#8220;Was ist eigentlich &#8230;&#8221; macht mein Berufsbild, der Rettungsassistent. Dazu werde ich im Folgenden die in der Öffentlichkeit leider vorhandenen Fehlinformationen zu diesem Berufsbild, den Unterschied zum allseits bekannten &#8220;Sanitäter&#8221; sowie seine Kompetenzen kurz erläutern:</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-513"></span></p>
<p style="text-align: left;">Der normale Deutsche kennt in der Regel nur den &#8220;Krankenwagen&#8221; und den &#8220;Sanitäter&#8221;. Zum einen, weil es früher schlicht und einfach nichts anderes gab, zum anderen aber sicherlich auch, weil die Berufsbezeichnung &#8220;Rettungsassistent&#8221; durchaus missverständlich und für Außenstehende sicherlich verwirrend ist. Dazu ein im Rettungsdienstbereich durchaus bekannter Comic:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Mit freundlicher Genehmigung von rippenspreizer.com" href="http://www.rippenspreizer.de" target="_blank"><img class="size-full wp-image-514 aligncenter" title="Mit freundlicher Genehmigung von Rippenspreizer.com" src="http://krangewarefahrer.de/wp-content/uploads/2009/01/rsvsra.jpg" alt="Rettungsassistent vs Rettungssanitäter" width="400" height="601" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em>Mit freundlicher Genehmigung von <a href="http://www.rippenspreizer.com" target="_blank">rippenspreizer.com</a></em></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Und genau so denken die meisten Deutschen! Dass der Assistent eben der Assistent des Sanitäters ist. Dies ist jedoch absolut falsch. Das erkennt man schon daran, dass der Rettungssanitäter zum einen keine gesetzlich geregelte Berufsausbildung ist und zum anderen dessen Ausbildung nur rund 3 Monate dauert, wohingegen das Berufsbild des Rettungsassistenten gesetzlich geregelt ist (als einzigster Ausbildungsberuf im Rettungsdienst) und eine zweijährige Ausbildung durchlaufen muss.</p>
<p style="text-align: left;">Daher &#8220;assistiert&#8221; der Rettungsassistent auch nicht dem Sanitäter, sondern dem Notarzt bzw versorgt den Patienten bis zu dessen Eintreffen und assistiert diesem anschliessend. Sollte kein Notarzt verfügbar oder benötigt sein, ist der Rettungsassistent der Verantwortliche im Einsatz. Wobei er natürlich nicht die Kompetenzen eines Notarztes hat und seine Mittel auch wesentlich eingeschränkter sind.</p>
<p style="text-align: left;">So darf der Rettungsassistent in Notkompetenz (dazu in einem späteren Artikel mehr) je nach örtlichen Gegebenheiten und Bestimmungen venöse Zugänge legen (um Flüssigkeit oder Medikamente zu verabreichen), intubieren (zur Beatmung), defibrillieren (Abgabe von Stromstössen) sowie eine kleine Auswahl von Medikamenten verabreichen.</p>
<p style="text-align: left;">Vor allem die Medikamentengabe darf jedoch nur bei ganz bestimmten Krankheitsbildern erfolgen und dann auch nur, wenn bereits alle weniger invasiven Maßnahmen ausgeschöpft sind, eine Lebensgefahr für den Patienten nicht auszuschließen ist und ein Notarzt nicht verfügbar oder zwar alarmiert, aber noch nicht eingetroffen ist.</p>
<p style="text-align: left;">Das Berufsbild gibt es bereits seit 1989. Der Rettungsassistent ist verpflichtet, jedes Jahr mindestens 30 Stunden Pflichtfortbildung zu besuchen. Kann er diese nicht vorweisen, darf er nicht mehr in der Notfallrettung eingesetzt werden.</p>
<p style="text-align: left;">Da sich der Rettungsassistent jedoch trotzdem nach wie vor immer wieder in rechtlichen Grauzonen bewegt, soll in Zukunft das zugrundeliegende Rettungsassistentengesetz (RettAssG) novelliert und den gegenwärtigen Bedürfnissen angepasst werden. So ist z.B. eine Erweiterung der Ausbildung auf drei Jahre geplant, um den immer weiter steigenden Anforderungen an einen Rettungsassistenten gerecht zu werden. Inwieweit die &#8220;Notkompetenz&#8221; ausgeweitet bzw zu einer &#8220;Regelkompetenz&#8221; wird, bleibt abzuwarten. Auch gibt es Überlegungen, bei einer Novellierung auch die Berufsbezeichnung zu ändern, um Missverständnissen vorzubeugen.</p>
<p style="text-align: left;">Was mit unserem Berufsbild in Zukunft passiert bleibt also abzuwarten. Man kann nur gespannt sein und das Beste hoffen!</p>
<p style="text-align: left;">Jedoch ist es heute schon so, daß ein Kranken- oder Rettungswagen keine Medikamente geben wird, sofern die obigen Vorraussetzungen nicht gegeben sind. Den Rettungswagen also als rollende Apotheke zu missbrauchen oder weil der ärztliche Notdienst nicht gewünscht ist, man aber eine ambulante medikamentöse Therapie wünscht, wird ohne Notarzt nicht funktionieren! Dies bitte ich zu bedenken!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://krangewarefahrer.de/2009/01/04/der-rettungsassistent/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Sondersignal</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2006/09/17/verhalten-bei-blaulicht-und-martinshorn/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=verhalten-bei-blaulicht-und-martinshorn</link>
		<comments>http://krangewarefahrer.de/2006/09/17/verhalten-bei-blaulicht-und-martinshorn/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Sep 2006 10:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Was ist eigentlich ...]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://krangewarefahrer.de/2006/09/17/verhalten-bei-blaulicht-und-martinshorn/</guid>
		<description><![CDATA[Da man immer wieder merkt, dass verschiedene Autofahrer anscheinend nicht wissen, wie sie zu reagieren haben, wenn sich ein oder mehrere Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn nähern, hier einmal das Wichtigste in Kürze: Das Blaulicht und Martinshorn wird primär von &#8230; <a href="http://krangewarefahrer.de/2006/09/17/verhalten-bei-blaulicht-und-martinshorn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da man immer wieder merkt, dass verschiedene Autofahrer anscheinend nicht wissen, wie sie zu reagieren haben, wenn sich ein oder mehrere Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn nähern, hier einmal das Wichtigste in Kürze:</p>
<p>Das Blaulicht und Martinshorn wird primär von den &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beh%C3%B6rden_und_Organisationen_mit_Sicherheitsaufgaben" target="_blank">Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben</a>&#8220;, kurz BOS, verwendet und darf nur benutzt werden, wenn höchste Eile geboten ist. Dies ist der Fall, wenn</p>
<ul>
<li>Menschenleben in Gefahr sind (Rettungsdienst / Feuerwehr)</li>
<li>Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung besteht (Polizei)</li>
<li>flüchtige Personen verfolgt werden müssen (Polizei)</li>
<li>bedeutende Sachwerte erhalten werden müssen (Feuerwehr, THW)</li>
</ul>
<p>Daraus ergibt sich, dass das Sondersignal hauptsächlich von folgenden Institutionen genutzt wird:</p>
<ul>
<li>Polizei</li>
<li>Zoll</li>
<li>Feuerwehr</li>
<li>Rettungsdienst / Katastrophenschutz</li>
<li>Technisches Hilfswerk</li>
</ul>
<p>Die Kombination von Blaulicht und Martinshorn ist gesetzlich geregelt (§38 STVO) und soll anderen Verkehrsteilnehmern signalisieren, dass sie umgehend freie Bahn für die Einsatzfahrzeuge schaffen müssen. Wie das am besten funktioniert wird im folgenden erklärt:</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">Grundsätzliches</span></strong></p>
<p>Auch wenn der Adrenalinpegel sicherlich bei jedem steigt, wenn er das Martinshorn hört, sollte man doch versuchen, Ruhe zu bewahren. Man sollte möglichst eruieren, woher die Fahrzeuge mit Sondersignal (also Blaulicht und Martinshorn) kommen und wohin sie wollen. Besonders bei Feuerwehr und Rettungsdienst ist es auch oft so, daß sich nicht nur ein einziges Fahrzeug nähert, sondern zwei oder noch mehr. Dies sollte immer beim Bilden einer Gasse beachtet werden.</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">Einspurige Fahrbahnen</span></strong></p>
<p>Bei einspurigen Fahrbahnen fahren alle Verkehrsteilnehmer jeweils an den rechten Fahrbahnrand (Blinker benutzen!), verringern die Geschwindigkeit und lassen das Einsatzfahrzeug passieren und gegebenenfalls auch einscheren. Dies gilt auch bei entgegenkommenden Einsatzfahrzeugen!<br />
Ein Anhalten auf der Fahrbahn bei Gegenverkehr, vor Kurven oder Verkehrsinseln hilft niemandem, da das Einsatzfahrzeug in diesem Fall nicht passieren kann.</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">Mehrspurige Fahrbahnen</span></strong></p>
<p>Bei zwei- oder mehrspurigen Fahrbahnen fahren die Verkehrsteilnehmer auf der linken Spur möglichst weit links, alle anderen Verkehrsteilnehmer möglichst weit rechts, sodaß immer eine Gasse rechts von der linken Spur entsteht.</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">Rote Ampel</span></strong></p>
<p>Auch bei einer roten Ampel haben die Verkehrsteilnehmer nach rechts auszuweichen. Sofern es der übrige Verkehr zuläßt, darf dafür auch die Haltelinie überfahren werden, um den nachfolgenden Fahrzeugen das Rangieren zu ermöglichen und eine Gasse für das Einsatzfahrzeug zu bilden.</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">Fußgänger und Radfahrer</span></strong></p>
<p>Auch Fußgänger und Radfahrer haben bei nahenden Einsatzfahrzeugen auf ihre Vorrechte (zum Beispiel bei grünen Fußgängerampeln) zu verzichten und müssen das Einsatzfahrzeug passieren lassen.</p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Schwarze Schaafe</strong></span></p>
<p>Leider gibt es auch bei uns immer wieder schwarze Schaafe, die den Einsatz des Sondersignals übertreiben und besonders innerorts mit viel zu hoher Geschwindigkeit unterwegs sind, vor allem in Kreuzungsbereichen. Eigentlich sind wir auch auf Einsatzfahrten verpflichtet, jederzeit halten zu können, sprich im Kreuzungsbereich Schrittgeschwindigkeit zu fahren.</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">Weitere Infos</span></strong></p>
<p>Der ADAC hat zu diesem Thema auch ein Faltblatt erstellt, dass man sich unter folgendem Link herunterladen kann: <a title="ADAC" href="http://www1.adac.de/ADAC_vor_Ort/Niedersachsen_Sachsen_Anhalt/Verkehr_Technik/Medien/blaulicht_martinshorn/default.asp?ComponentID=63120&amp;SourcePageID=114332" target="_blank">Zum ADAC</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://krangewarefahrer.de/2006/09/17/verhalten-bei-blaulicht-und-martinshorn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

