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Der befristete EU-Führerschein

Wie man in den letzten Tagen der Presse entnehmen konnte, wird “nun” auch in unserem Lande der sogenannte EU-Führerschein befristet. Dies wurde so bereits 2006 von den EU-Verkehrsministern beschlossen und muss von den Mitgliedsstaaten spätestens bis zum kommenden Jahr in Angriff genommen werden.

So ist der Führerschein für PKW dann ab 2013 nur noch 15 Jahre gültig, für LKW und Busse sind sie sogar nur noch 5 Jahre gültig und mit einem Gesundheitscheck verbunden. Alle Führerscheininhaber haben aber noch bis zum Jahr 2033 Zeit, ihren alten Lappen umzutauschen. Begründet wird dieser einheitliche Führerschein damit, dass man aus den derzeit rund 110 verschiedenen Führerscheinversionen in der EU einen einzigen einheitlichen machen will. Das “Verfallsdatum” soll dafür sorgen, dass der Führerschein immer auf dem aktuellsten Stand der Sicherheitstechnik ist und ein halbwegs aktuelles Bild des Inhabers enthält. Viel mehr als dieses aktuelle Passbild muss man auch (zumindest als PKW-Fahrer) bei der Neubeantragung gar nicht mit bringen. Es findet für den PKW-Führerschein keine erneute Fahrprüfung statt, keine Gesundheitstests, keine Tauglichkeitsprüfung. Dies wurde von der EU zwar angeregt, wird aber nur in einigen wenigen Ländern wie etwa Spanien, den Niederlanden oder Italien in unterschiedlichen “Härtegraden” umgesetzt.

Die Erste Hilfe bleibt bei dieser Änderung wieder außen vor. Dabei wäre es doch ein einfaches gewesen, bei jedem Ablauf des Führerscheins einen Erste Hilfe – Kurs machen zu müssen. Gut, 15 Jahre sind auch schon sehr lang, aber immerhin besser als einmal im Leben und dann nie wieder, oder? Um wirklich alle Bürger und nicht nur die Autofahrer zu erreichen könnte man eine solche Bedingung auch an die Neubeantragung des Personalausweises knüpfen. Aber so weit scheint wirklich niemand da oben zu denken.

Da darf man sich dann aber auch nicht wundern, wenn im Ernstfall kaum jemand hilft, weil sie alle viel zu viel Angst haben, etwas falsch zu machen.

Ein böses und endloses Thema, genauso wie die Tauglichkeitstests ab einem bestimmten Alter ;-)

Quellen:
- Spiegel online, 27. März 2006
- Spiegel online, 26. August 2010

Kurzes Lebenszeichen

Momentan ist es wieder mal recht ruhig hier im Blog. Das liegt allerdings nicht daran, dass ich nicht schreiben will, sondern dass es einfach nichts wirklich interessantes zu berichten gibt. Ich hoffe, das bessert sich in den nächsten Tagen wieder.

Hat jemand zufällig gestern Abend stern TV gesehen? Da dämmert man im Nachtdienst auf der Couch vor sich hin und plötzlich gibt es nachts um halb 12 quasi noch eine Fortbildung :-) Es ging (mal wieder) um die Wiederbelebung und wie nachlässig die meisten Deutschen doch mit dem Thema Erste Hilfe umgehen. Recht drastisch wurde dabei auch gesagt, dass die wenigsten im Ernstfall wirklich helfen, maximal 10 – 15 Prozent. Das ist wirklich traurig und wurde ja schon des öfteren hier im Blog diskutiert. Zuletzt wurde dann noch einmal gezeigt, wie es genau auszusehen hat und zumindest die Zuschauer dürften jetzt wieder so halbwegs wissen, wie es funktioniert. Auf der Internetseite der Sendung gibt es noch einen recht informativen Artikel dazu.

Und bei Caschy habe ich eben noch ein nettes Tool aus dem Bereich “Location Based Services” gefunden. Unter Pleaserobme.com kann man verfolgen, wer über Twitter, Facebook und Co der Welt mitteilt, dass er gerade nicht zuhause ist. Ein gefundenes Fressen für Langfinger. Also Obacht mit dem, was man so der Öffentlichkeit mitteilt. Dazu wäre dann noch zu sagen, dass ich, wenn ich vom Handy aus twittere, auch durchaus zuhause sein kann. Das heißt lediglich, dass der PC nicht an ist ;-)

Internet und Depression

Forscher der Universität Leeds haben nun in einer Studie festgestellt, dass es einen Zusammenhang zwischen Internet-Abhängigkeit und Depression gibt. So seien Internet-Abhängige depressiver als der Bevölkerungsdurchschnitt. Problem an der ganzen Sache: Die Forscher können nicht genau sagen, ob die Abhängigkeit von der Depression kommt oder umgekehrt.

Wenn ich mir so ansehe, was man alles im Internet findet und lesen kann ist mir auf jeden Fall klar, warum manche Menschen da depressiv werden. Auf der anderen Seite findet man dort aber auch eventuell Hilfe und Gleichgesinnte. Und abhängig bin ich glaube ich auch. Vielleicht wäre es dann doch mal an der Zeit, einen Termin beim Seelenklempner zu machen ;-)

Quelle: Golem.de

Notruf 0815 – Wir retten sie alle – Teil 4

Nachdem Monsterdoc seine Reihe “Notruf 0815 – Wir retten sie alle” für die Allgemeinheit freigegeben hat, folgt hier nun Teil 4 der Verunglimpfung “unrealistischer medizinartiger Serien”.

In diesem Teil geht es mal um die Luftrettung. Dabei ist der Rettungshubschrauber Mediheli 4911 heute besetzt mit Pilot Charlie Bravo-Zulu, Rettungsassistent Conrad “Conny” Otomie und dem Notarzt Dr med Otto Stase, seines Zeichens Arzt für leicht erkennbare Krankheiten.

Der Tag verlief bisher ruhig. die 5 versorgten Polytraumen waren eigentlich Standard gewesen und die am Hubschrauber angebrachte Seilwinde hatte mal wieder bewiesen, was sie kann, als sich Conny durch das Dachfenster eines 5-stöckigen brennenden Hauses bis hinunter ins Erdgeschoss abgeseilt hatte, um einen Hund zu retten. Nun wurde der Hubschrauber gerade  getankt, als der nächste Alarm ertönte. Absturz eines Kleinflugzeuges in den Bergen, der Hubschrauber ist das einzige Rettungsmittel weit und breit. Noch bevor Arzt und Assistent angesprintet kommen, hat Pilot Charlie bereits die Turbinen gestartet und innerhalb nur weniger Millisekunden auf Touren gebracht. Noch während sich die Seitentür schliesst hebt der Hubschrauber ab. Nur wenige Zentimeter über dem Boden dreht Charlie den Hubschrauber dann drei Mal um die eigene Achse, um zu sehen, ob alles ok ist. Dann schiesst der Hubschrauber dicht über Grund in Schlangenlinien zwischen einzelnen Bäumen hindurch und mit halsbrecherischen Flugmanövern Richtung Unfallstelle.

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Impfmüdigkeit vs. Unsicherheit

Ladies and gentleman! Willkommen zum ultimativen Kampf der H1N1 influenza champonship. In the blue corner: Der Herausforderer, die angeblich neu aufgetretene Impfmüdigkeit. And in the red corner, der von den Medien produzierte mehrfache Titelverteidiger, die allgegenwärtige Unsicherheit gegenüber der Impfung.

Are you ready to rumbllllllllle?

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