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Das Strassenverkehrsamt informiert

Im Hinblick auf das Fußballspiel heute abend und da ich mich ja schon öfter über andere Verkehrsteilnehmer aufgeregt habe möchte ich es nicht versäumen, Euch über folgende Mitteilung des Straßenverkehrsamtes zu unterrichten, die ich eben im Internet gefunden habe:

In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt, um die schlechten Fahrer zu identifizieren und kenntlich zu machen.

Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen – unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen – Fahnen ausgehändigt. Diese Fahnen sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Diese Fahnen ermöglichen es, unfähige Autofahrer unverzüglich zu identifizieren. Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar angebracht sein.

Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen mindestens je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Fahrzeugs befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen. Sollte kein Platz mehr für weitere Fahnen sein bzw will man die Unfähigkeit des Fahrers zusätzlich kenntlich machen, können Logos im selben Farbschema auf die Türen, Heckklappe oder Motorhaube geklebt werden. Bei den Fahrern, bei denen Hopfen und Malz verloren ist, werden die Streifen hochkant geklebt!

Bitte an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen.

*duckundwegrenn*

Duty-free in der Pampa

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich mit diesem Beitrag bei der weiblichen Leserschaft etwas unbeliebt mache, muss ich ihn einfach schreiben:

Neulich bin ich mit dem Piloten vom RTH zum Tanken geflogen. Getankt wurde auf einem kleinen regionalen Flughafen. Ein paar Sportflugzeuge, ein paar Hangars, ein Tower, mehr nicht. Beim Tanken bin ich im RTH sitzen geblieben, da das Wetter nicht so dolle war. Als der Pilot nach dem Tanken wieder einsteigt, meint er scherzhaft “Na, wie war das Boardprogramm?”, was ich grinsend mit “Alles etwas trübe und eintönig, aber den Film kannte ich noch nicht!” quittiere. Fängt er an zu lachen. Er hätte auch schon mal eine junge Sanitäterin dabei gehabt und sie wären auch auf diesem Flughafen tanken gewesen. Beim Aussteigen meinte er dann zu ihr, dass das Tanken etwas dauern würde und sie sich ja die Wartezeit mit dem Besuch des Duty-free-Shops im Tower verkürzen könnte. Das Mädel sprang also hellauf begeistert aus dem Hubschrauber und lief zum Tower.

Der Rest des Fluges verlief dann wohl ziemlich still, da das Mädel ziemlich sauer wieder zurück zum RTH kam. Sie war von den Flughafenmitarbeitern am Tower nur nett belächelt worden. Aber der Pilot konnte sich das Lachen nicht verkneifen.

Notruf 0815 – Wir retten sie alle – Teil 4

Nachdem Monsterdoc seine Reihe “Notruf 0815 – Wir retten sie alle” für die Allgemeinheit freigegeben hat, folgt hier nun Teil 4 der Verunglimpfung “unrealistischer medizinartiger Serien”.

In diesem Teil geht es mal um die Luftrettung. Dabei ist der Rettungshubschrauber Mediheli 4911 heute besetzt mit Pilot Charlie Bravo-Zulu, Rettungsassistent Conrad “Conny” Otomie und dem Notarzt Dr med Otto Stase, seines Zeichens Arzt für leicht erkennbare Krankheiten.

Der Tag verlief bisher ruhig. die 5 versorgten Polytraumen waren eigentlich Standard gewesen und die am Hubschrauber angebrachte Seilwinde hatte mal wieder bewiesen, was sie kann, als sich Conny durch das Dachfenster eines 5-stöckigen brennenden Hauses bis hinunter ins Erdgeschoss abgeseilt hatte, um einen Hund zu retten. Nun wurde der Hubschrauber gerade  getankt, als der nächste Alarm ertönte. Absturz eines Kleinflugzeuges in den Bergen, der Hubschrauber ist das einzige Rettungsmittel weit und breit. Noch bevor Arzt und Assistent angesprintet kommen, hat Pilot Charlie bereits die Turbinen gestartet und innerhalb nur weniger Millisekunden auf Touren gebracht. Noch während sich die Seitentür schliesst hebt der Hubschrauber ab. Nur wenige Zentimeter über dem Boden dreht Charlie den Hubschrauber dann drei Mal um die eigene Achse, um zu sehen, ob alles ok ist. Dann schiesst der Hubschrauber dicht über Grund in Schlangenlinien zwischen einzelnen Bäumen hindurch und mit halsbrecherischen Flugmanövern Richtung Unfallstelle.

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