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Welt – Organspende – Tag

Sonntag, 4. Oktober 2009 | Autor: Chris

Nachdem ja vorgestern schon der Welt – MRSA – Tag war, geht es heute gleich weiter mit dem nächsten medizinischen “Gedenktag”. Heute ist nämlich nicht nur der europäische Organspende – Tag, sondern auch zeitgleich der Welt – Organspende – Tag. Moment, werden sich jetzt einige denken, so etwas hatten wir doch dieses Jahr schon. Stimmt, am 6. Juni diesen Jahres war bereits der deutsche Organspende – Tag.

Und nach wie vor ist jeder dazu aufgerufen, sich einen Organspendeausweis zuzulegen und eventuell mitzuhelfen, totkranken Menschen zu helfen.

Mehr Informationen dazu gibt es in diesem alten Beitrag oder z. B. unter organspende-info.de. Dort gibt es auch Bestell- und Druck-Möglichkeiten für den Organspendeausweis.

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MRSA – Tag

Freitag, 2. Oktober 2009 | Autor: Chris

In Zeiten von immer öfter auftretenden Infektionskrankheiten, Schweinegrippe und Co war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis solchen Dingen auch gleich ganze Tage gewidmet werden. Wie gerade bei Status 6 gelesen ist heute also Welt-MRSA-Tag! Wer nichts mit dem Thema MRSA anfangen kann, findet z. B. in der Wikipedia Infos dazu.

Da stellt sich mir die Frage: Muss man das jetzt feiern? Oder einfach nur daran denken? Oder endlich mal etwas dagegen tun, das Ganze einzudämmen? Oder den Betroffenen alles Gute wünschen?

Auf jeden Fall kann eigentlich jeder etwas tun und durch entsprechende Hygiene helfen, das Ganze nicht weiter zu verbreiten. Ist eigentlich gar nicht so schwer!

Und wer es sich schon einmal notieren will: Am 1. Dezember findet dann wieder der Welt – AIDS – Tag statt.

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AIDS ist ein Massenmörder

Donnerstag, 10. September 2009 | Autor: Chris

Noch bevor ihre neue Kampagne überhaupt richtig gestartet ist, hat die Initiative Regenbogen e.V. schon erreicht, was sie wollte. Das Thema AIDS ist wieder in aller Munde und wird heiß diskutiert. Der äußerst anstößige TV- und Kino-Spot, der schon vor dem eigentlichen Start der Kampagne “AIDS ist ein Massenmörder” bei Youtube kursierte (und dort mittlerweile auch schon wieder entfernt wurde, offiziell wegen der sexuellen Handlungen), zeigt ein Paar beim Liebesspiel. Eigentlich nichts verfängliches, wenn sich der Mann nicht am Ende des Videos als Adolf Hitler entpuppen würde. Neben diesem Spot gibt es dann auch noch Plakate mit Saddam Hussein und Josef Stalin in ähnlichen Posen.

So originell und provokant die Kampagne auch sein mag, so falsch kann sie auch verstanden werden. Daher laufen bereits die verschiedensten Organisationen Sturm dagegen. Man würde die eh schon diskriminierten Infizierten stigmatisieren und sie mit Massenmördern gleichstellen. Die Verantwortlichen halten dagegen. Man wolle dem Virus, der mittlerweile für über 28 Millionen Tote verantwortlich ist, ein Gesicht geben, nicht den Erkrankten. Außerdem wären die “Gemüsekampagnen” der BzGA viel zu lasch und würden die Menschen nicht mehr aufrütteln.

Was man davon hält ist jedem selbst überlassen. Sicherlich ist die Kampagne äußerst grenzwertig und anstößig. Auf der anderen Seite wird das Thema AIDS diskutiert wie schon lange nicht mehr.

Ich halte mich da eher an meinen Lieblingsspot aus den 90ern: “Tina, was kosten die Kondome?”

Quellen: Spiegel online, Bild

Kategorie: Aus den Medien, Kampagnen | 3 Kommentare

Organspende 2008

Freitag, 7. November 2008 | Autor: Chris

Wieder mal ein neuer Beitrag für die Kategorie “Kampagnen”.

Wie aktuell aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der TK hervor geht, haben sich zwei von drei Deutschen bisher wenig oder sogar überhaupt nicht mit dem Thema Organspende auseinander gesetzt. In Zeiten, in denen die Wartelisten für bestimmte Organe immer länger und teils völlig utopisch werden, kann man jeden nur bitten, sich einmal mit diesem Thema zu beschäftigen.

Man weiß nie, ob man nicht selbst einmal ein neues Organ braucht.

Und ein Organspendeausweis ist sicherlich nicht so verkehrt.

Infos dazu findet man hier: Organspende 2008

weiter…

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In Case of Emergency

Donnerstag, 24. Juli 2008 | Autor: Chris

Ein Thema, das schon für viele Diskussionen und Gesprächsstoff gesorgt hat:

Heutzutage hat fast jeder ein Handy dabei. Bei einem Notfall, wie zum Beispiel einem Verkehrsunfall, bei dem der Patient nicht mehr ansprechbar ist, wissen Retter, Polizei und Krankenhaus jedoch oft nicht, wen sie als nächsten Angehörigen informieren bzw kontaktieren können.

Abhilfe soll hier das Kürzel ICE (In Case of Emergency) in der Kontaktliste des Handys schaffen. Den Adressbuch-Einträgen im Handy, die als nächste Angehörige bei einem Notfall informiert werden sollen, wird dabei das Kürzel ICE vorangestellt. Wenn es mehrere dieser Kontakte gibt werden sie am besten durchnummeriert und am besten auch mit der “Funktion” des Angehörigen erweitert, also z.B. ICE1 Vater, ICE2 Frau,….

Dies ist für jeden leicht durchführbar, schnell zu erledigen und völlig kostenlos, kann aber im Ernstfall eventuell Leben retten.

Es gibt zwar auch noch einige Hürden und Diskussionspunkte, die zu meistern sind, wie etwa bei vielen Handybesitzern die Tastatursperre, die eventuell nur mit Passwort zu umgehen ist oder auch der Datenschutz und die fehlende Zeit (zumindest beim Rettungsdienst). Auch wird sich das Problem der nicht ermittelbaren Angehörigen eventuell mit der irgendwann kommenden elektronischen Gesundheitskarte erledigen.

Aber bis dahin ist diese Maßnahme sicherlich bei dem einen oder anderen hilfreich und kann auf jeden Fall nicht schaden, sofern man Zeit und Möglichkeit hat, solche Kontakte zu ermitteln.

Da das Kürzel ICE hierzulande aber auch mit einer Hotline der Bahn verwechselt werden kann, gibt es in Deutschland auch die Initiative “Im Notfall”, die die selbe Idee hat, aber das Kürzel “IN” verwendet.

Auch arbeitet man mittlerweile bei der internationalen Fernmeldeunion (ITU) daran, das System der Notfallbenachrichtigungsnummern zu einem internationalen Standard zu machen (E.123). Inwiefern dieser dann umgesetzt wird und die Handyhersteller darauf reagieren bleibt abzuwarten. Nähere Infos dazu gibt es >> hier <<.

Hier noch Informationen der amerikanischen Initiative ICE4Safety.

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