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	<title>Der Krangewarefahrer &#187; Zum Grübeln</title>
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	<description>Geschichten aus dem Rettungsdienst - Alltag</description>
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		<title>Geschlechter und Rollenverteilung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 13:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[Hausarzt]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass es im Gesundheitswesen eine feste und gerade bei älteren Patienten ziemlich eingefahrene Rollenverteilung gibt , was die Geschlechter angeht, wurde hier und in an deren Blogs ja schon öfter diskutiert. Männliche Angestellte, egal ob Zivi, Pfleger, Hausmeister oder tatsächlich Arzt werden immer mit &#8220;Herr Doktor&#8221; angesprochen, das weibliche Geschlecht in der Regel mit &#8220;Schwestaaaa&#8221;.<a href="http://krangewarefahrer.de/2010/05/11/geschlechter-und-rollenverteilung/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es im Gesundheitswesen eine feste und gerade bei älteren Patienten ziemlich eingefahrene Rollenverteilung gibt , was die Geschlechter angeht, wurde hier und in an deren Blogs ja schon öfter diskutiert. Männliche Angestellte, egal ob Zivi, Pfleger, Hausmeister oder tatsächlich Arzt werden immer mit &#8220;Herr Doktor&#8221; angesprochen, das weibliche Geschlecht in der Regel mit &#8220;Schwestaaaa&#8221;. Dass das mittlerweile aber anscheinend auch auf die Hausärzte abfärbt musste ich dieser Tage feststellen:</p>
<p><span id="more-1699"></span></p>
<p>Notfalleinsatz zusammen mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Notarzteinsatzfahrzeug" target="_blank">NEF</a>, das mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungsassistent" target="_blank">Rettungsassistenten</a> und einer eher kleinen und recht zierlichen, aber umso kompetenteren Notärztin besetzt ist. Ich habe zusammen mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungssanit%C3%A4ter" target="_blank">Rettungssanitäter</a> Dienst. Das NEF erreicht die Einsatzstelle zuerst, der Hausarzt ist vor Ort. Die Notärztin stellt sich mit ihrem Namen vor, worauf der Hausarzt ihr eine grobe und kurze Übergabe macht, in der es gerade so für das akute Ereignis reicht. Als Notärztin sieht er sie aber anscheinend nicht an, auch wenn es dick und breit auf ihrer Jacke steht und sie ja mit einem Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle kamen. Ob dies jetzt am Geschlecht, an der Statur oder sonstigen Beweggründen des Hausaurztes lag kann man natürlich nicht sagen.</p>
<p>Nun kommen mein Kollege und ich ins Spiel. Wir betreten die Wohnung, ich mit meinen 1,97m und der Aufschrift &#8220;Rettungsassistent&#8221; auf der Jacke zuerst, und der Hausarzt kommt direkt auf mich zu, als ob wir uns schon Jahre kennen würden. Er reicht mir die Hand, ich stelle mich vor, und in einem &#8220;kollegialen&#8221; Gespräch erfahre ich alles über den Patienten, was man nur wissen will. Vorerkrankungen, Medikation, frühere Krankenhausaufenthalte, seine Tätigkeiten, &#8230; Als er damit durch ist, klopft er mir noch einmal freundschaftlich auf die Schulter und verabschiedet sich.</p>
<p>Das war schon sehr erheiternd. Vielleicht sollte ich doch noch Medizin studieren oder mir zumindest einen Doktortitel kaufen <img src='http://krangewarefahrer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Alkohol und Blutzucker</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 09:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Alkoholintoxikationen ist es bei uns im Rettungsdienst eigentlich Standard, dass auch der Blutzucker des Patienten kontrolliert wird. Aber warum ist das so? Mit den folgenden Worten wurde dies vor kurzem, vollkommen ernst gemeint, von Fachpersonal den Angehörigen eines Patienten erklärt: &#8220;Der Blutzucker wird gemessen, da es sein kann, dass die Betrunkenen vor dem Alkoholgenuss<a href="http://krangewarefahrer.de/2010/05/06/alkohol-und-blutzucker/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholvergiftung" target="_blank">Alkoholintoxikationen</a> ist es bei uns im Rettungsdienst eigentlich Standard, dass auch der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blutzucker" target="_blank">Blutzucker</a> des Patienten kontrolliert wird. Aber warum ist das so? Mit den folgenden Worten wurde dies vor kurzem, vollkommen ernst gemeint, von Fachpersonal den Angehörigen eines Patienten erklärt:</p>
<p><em>&#8220;Der Blutzucker wird gemessen, da es sein kann, dass die Betrunkenen vor dem Alkoholgenuss zu wenig gegessen bzw es durch den Alkoholgenuss vergessen haben und dadurch in einen Unterzucker rutschen.&#8221;</em></p>
<p>Ich weiß echt nicht, ob ich über diese Erklärung lachen oder weinen soll. Theoretisch ist das ja ansatzweise richtig, aber der Grund für die Unterzuckerung ist doch eigentlich ein ganz anderer:</p>
<p><span id="more-1681"></span></p>
<p>Ganz grob erklärt: Unsere Leber dient uns als Glukosespeicher, -lieferant und -produzent. Wenn wir z. B. wenig gegessen haben oder sehr viel Energie durch körperliche Anstrengung verbraucht haben (z.B. Schwitzen und Tanzen in der Disse), schmeisst die Leber die Hilfsmaschinerie an, produziert vermehrt Glukose und schüttet diese in den Körper aus, um den Blutzuckerspiegel wieder zu heben. Dies ist vor allem bei Diabetikern der letzte Rettungsring, wenn sie sich nicht mehr selbst helfen können.</p>
<p>Wird der Körper jedoch mit Alkohol geflutet, lenkt die Leber ihr Hauptaugenmerk auf den Abbau des Alkohols und &#8220;vergisst&#8221; dabei gerne mal die Produktion von Glukose bzw hat keine Zeit mehr dafür. Dies hat zur Folge, das der Blutzuckerspiegel teils dramatisch abfällt. Ist der Betrunkene dann so dicht und merkt nicht mehr, dass er Hunger hat oder unterzuckert, kann dies auch zu einer im schlimmsten Fall lebensbedrohlichen Unterzuckerung führen.</p>
<p>Das Problem ist also nicht nur der zu geringe Zuckernachschub von aussen, sondern vor allem der &#8220;Streik&#8221; der Leber, der vermehrt zur Unterzuckerung führen kann.</p>
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		<title>Blaulicht &#8211; Blindheit</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2010/04/03/blaulicht-blindheit/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 10:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Unvernunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute mal wieder ein Beitrag zu einem Thema, zu dem man ganze Romane schreiben könnte und zu dem auch schon diverse Beiträge existieren: Das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer bei Sondersignal &#8211; Fahrten. Dass manche Verkehrsteilnehmer einfach hoffnungslos überfordert sind, wenn sich ein Fahrzeug mit Blauhorn und Martinslicht nähert wurde ja schon oft genug diskutiert. Aber manchmal<a href="http://krangewarefahrer.de/2010/04/03/blaulicht-blindheit/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal wieder ein Beitrag zu einem Thema, zu dem man ganze Romane schreiben könnte und zu dem auch schon diverse Beiträge existieren: Das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sondersignal" target="_blank">Sondersignal</a> &#8211; Fahrten. Dass manche Verkehrsteilnehmer einfach hoffnungslos überfordert sind, wenn sich ein Fahrzeug mit Blauhorn und Martinslicht nähert wurde ja schon oft genug diskutiert. Aber manchmal weiß man echt nicht, was in diesen Menschen vorgeht.</p>
<p>Es ist später Abend und somit bereits dunkel. Wir sind auf dem Weg zu einem Notfalleinsatz. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und des nahezu ausgestorbenen Ortes läuft nur das Blaulicht, ohne Horn. Aufgrund LED-Technik, Dunkelheit und lange gerader Straße sind wir aber auch so wirklich weit und gut zu sehen. Wir durchfahren also eine Einbahnstraße. Ein Stück vor uns zweigt eine zweite Straße ab, auf der sich ein Fahrzeug nähert. Da wir es schon lange vorher sehen liegt es nahe, dass auch der Fahrzeugführer uns gesehen hat, zumal wir ja wie wild blau blinken. Er hält also vorschriftsmässig an, zumal wir eh auf der vorfahrtsberechtigten Straße unterwegs sind. Kurz bevor wir ihn erreichen, fährt er jedoch wieder los und versperrt uns somit die einspurige Fahrbahn.</p>
<p>Ta, da tut es mir dann leid um die schon schlafenden Anwohner, aber da musste dann mal die (imitierte) Pressluft eine Runde laufen. Der PKW hat dann auch direkt wieder Platz gemacht, aber was den Fahrer bei diesem Manöver geritten hat bleibt wieder einmal unerklärlich.</p>
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		<title>Verunfallte Kollegen</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2010/03/06/verunfallte-kollegen/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>

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		<description><![CDATA[So, nach einigen Tagen Blog-Abstinenz dank Urlaub wieder mal ein Beitrag, allerdings direkt von der tragischeren Sorte. Eine meiner Ängste war schon immer, dass Familie / Freunde / Bekannte / Kollegen von mir irgendwie verunfallen und ich sie im schlimmsten Fall auch noch retten / versorgen muss. Daher war ich auch eigentlich froh, dass ich<a href="http://krangewarefahrer.de/2010/03/06/verunfallte-kollegen/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nach einigen Tagen Blog-Abstinenz dank Urlaub wieder mal ein Beitrag, allerdings direkt von der tragischeren Sorte.</p>
<p>Eine meiner Ängste war schon immer, dass Familie / Freunde / Bekannte / Kollegen von mir irgendwie verunfallen und ich sie im schlimmsten Fall auch noch retten / versorgen muss. Daher war ich auch eigentlich froh, dass ich in meiner eigentlichen Heimatstadt keine Stelle gefunden habe.</p>
<p>Rund 6 Jahre ist das jetzt gut gegangen. Bis gestern. Gestern mittag verunglückte ein Feuerwehrfahrzeug meines aktuellen Heimatortes auf einer Einsatzfahrt. Der Fahrer starb dabei, der Beifahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, lag stundenlang im OP. Wie es ihm mittlerweile geht weiß ich leider nicht.</p>
<p>Beide sind Familienväter, haben mehrere Kinder, sind teils sehr engagiert und beliebt in der Gemeinde. Beide sassen schon bei mir in Erste Hilfe &#8211; Kursen. Wirklich gut kenne ich sie nicht, aber es reicht, um sich hin und wieder auf Festen oder auf der Straße zu unterhalten. Man kennt sich eben, was in einer 1800-Einwohner-Gemeinde auch fast normal ist.</p>
<p>Da ich frei hatte war ich auch nicht an der Einsatzstelle, aber es beschäftigt einen schon ganz gut, da man die Menschen und teils auch deren Familien eben kennt.</p>
<p>Mein herzliches Beileid gilt der Familie des Toten. Und ich wünsche beiden Familien viel Kraft, um die schwierigen Zeiten zu überstehen!</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.volksfreund.de/totallokal/region/Region-unfall-polizei-feuerwehr-feuerwehrauto-verletzt-Feuerwehrmann-stirbt-bei-Unfall-mit-Einsatzfahrzeug;art1129,2377230" target="_blank">Bericht auf Volksfreund.de</a></p>
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		<title>Symposium Notfallmedizin 2010</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2010/02/21/symposium-notfallmedizin-2010/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 12:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern fand wieder das jährliche Notfallsymposium an der Klinik für Anästhesiologie der Uni Mainz statt, nicht zu verwechseln mit dem notfallmedizinischen Landessymposium Rheinland-Pfalz, welches dieses Jahr an einem mir gerade entfallenen Datum in Kaiserslautern stattfinden wird. Trotz Wechsel des Hörsaals war dieser wie auch im letzten Jahr mehr als voll, so dass teils auch die<a href="http://krangewarefahrer.de/2010/02/21/symposium-notfallmedizin-2010/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern fand wieder das jährliche Notfallsymposium an der <a href="http://www.unimedizin-mainz.de/anaesthesiologie/startseite/startseite.html" target="_blank">Klinik für Anästhesiologie der Uni Mainz</a> statt, nicht zu verwechseln mit dem notfallmedizinischen Landessymposium Rheinland-Pfalz, welches dieses Jahr an einem mir gerade entfallenen Datum in Kaiserslautern stattfinden wird.</p>
<p>Trotz Wechsel des Hörsaals war dieser wie auch im letzten Jahr mehr als voll, so dass teils auch die Treppen besetzt waren bzw die Teilnehmer in angrenzenden Räumen per Videoübertragung zusehen mussten.</p>
<p>Themen waren unter anderem die Verbindung von Rettungsdienst und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophenschutz" target="_blank">Katastrophenschutz</a>, das Ehrenamt im Rettungsdienst, die Notarzt-Situation in unserem Land, der aktuelle Stand der <a href="http://www.aelrd-rlp.de/" target="_blank">ärztlichen Leiter Rettungsdienst</a>, Möglichkeiten zur Schmerzbekämpfung, das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akutes_Koronarsyndrom" target="_blank">akute Coronarsyndrom</a> mit den Behandlungsalternativen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thrombolyse" target="_blank">Lyse</a> und/oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herzkatheteruntersuchung" target="_blank">Herzkatheter</a>, die Massenimpfung bzw Pandemieplanung sowie die drei Workshops Atemwegsmanagement, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CPAP-Therapie" target="_blank">CPAP-Therapie</a> und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intraoss%C3%A4rer_Zugang" target="_blank">intraossäre Zugang</a>.</p>
<p>In mancher Hinsicht zeigte sich wieder, dass es noch ein langer Weg zu wirklich einheitlichen Fahrzeugen und Behandlungsstrategien im ganzen Land ist und dass es nach wie vor teils recht ordentliche Unterschiede zwischen der &#8220;Stadt-&#8221; und &#8220;Landrettung&#8221; gibt. Da liegt noch viel Arbeit vor den Verantwortlichen, aber die ärztlichen Leiter waren da recht zuversichtlich. Schauen wir mal, ob sie Recht behalten.</p>
<p>Auch der Vortrag zur Pandemie sorgte für Gefühlsschwankungen. Die Behauptung von Frau Dr. med Angelika Hornig, <a href="http://www.masgff.rlp.de/gesundheit/oeffentlicher-gesundheitsdienst/" target="_blank">Referatsleiterin des öffentlichen Gesundheitsdienstes</a> im Ministerium für Arbeit, Soziales, &#8230; Rheinland-Pfalz, dass sicherlich alle Anwesenden im Hörsaal gegen die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie_H1N1_2009" target="_blank">Schweinegrippe</a> geimpft seien, sorgte für aufbrausendes Gelächter und die abschließende Frage, wer denn wirklich geimpft sei zeigte nur zu deutlich, dass nur ein kleiner Bruchteil der Anwesenden tatsächlich geimpft ist.</p>
<p>Sehr unterhaltsam war auch der Vortrag von <a href="http://www.unimedizin-mainz.de/2-med/patienten/anmeldung-ambulante-besuche-poliklinik/privatsprechstunden/privatsprechstunde-dr-med-felix-post.html" target="_blank">Dr med Felix Post</a>, der den Standpunkt Contra Lyse beim ACS vertreten sollte, was er als Herzkatheterspezialist auch sehr amüsant tat.</p>
<p>Im kommenden Jahr sollen dann wohl beide Symposien fusionieren. Schauen wir also mal, was die Zukunft so bringt.</p>
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		<title>Krankenkassen &#8211; Terror</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2010/02/05/krankenkassen-terror/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 15:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[Inkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mehreren Tagen versuchte mich immer jemand mindestens einmal täglich mit Mainzer Nummer zu erreichen. Zwar immer zu humanen Zeiten, aber trotzdem war ich irgendwie nie da. Da die Nummer zwar angezeigt wurde, die Rückwärtssuche aber nichts ergab und auch nie etwas auf den Anrufbeantworter gesprochen wurde, hatte ich schon die Vermutung, dass es sich<a href="http://krangewarefahrer.de/2010/02/05/krankenkassen-terror/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehreren Tagen versuchte mich immer jemand mindestens einmal täglich mit Mainzer Nummer zu erreichen. Zwar immer zu humanen Zeiten, aber trotzdem war ich irgendwie nie da. Da die Nummer zwar angezeigt wurde, die Rückwärtssuche aber nichts ergab und auch nie etwas auf den Anrufbeantworter gesprochen wurde, hatte ich schon die Vermutung, dass es sich um irgendein Call-Center handelte.</p>
<p>Gestern hatten sie dann Glück und mich an der Strippe. Und ich lag natürlich richtig. Eine große deutsche Krankenkasse. Ein Kollege hätte mich empfohlen, meinte die nette Dame, und ob sie eine Chance hätte, mich zum Wechsel zu &#8220;ihrer&#8221; Krankenkasse zu bewegen. Hm, was sollte ich sagen? Ich war dummerweise schon mein Leben lang Kunde genau dieser Krankenkasse, was ich der netten Dame auch kund tat. Tja, das wäre natürlich dumm, meinte sie daraufhin, aber so etwas würde bei Empfehlungen nicht überprüft werden. Und sie musste dann in der Tat auch nur meinen Namen ins System eingeben um sofort zu sehen, dass sowohl ich als auch der Rest meiner Familie dort versichert sind.  Super, dann rufen sie lieber ne Woche lang täglich irgendwelche Menschen an, obwohl ein vorheriger kurzer Datenbankabgleich ja auch nur eine Sache von Sekunden wäre, oder?</p>
<p>So werden also die Gelder von den Krankenkassen verschwendet. Echt top! Aber erhöht ruhig weiter die Beiträge! Mit uns dummen Versicherten kann man es ja machen :-/</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Räumfahrzeug &#8211; Quickie</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 13:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Quickies]]></category>
		<category><![CDATA[Zum Grübeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Mitmenschen und Autofahrer, wenn ein Räum-/Streufahrzeug auf der Autobahn mittig auf beiden vorhandenen Spuren fährt, um zu räumen und zu streuen, hat das so sicherlich seinen Sinn. Aber dann gibt es immer wieder nette Zeitgenossen, die sich unbedingt links am Streufahrzeug vorbei quetschen müssen, obwohl sie nur maximal die Hälfte der Spur nutzen können.<a href="http://krangewarefahrer.de/2010/01/31/raeumfahrzeug-quickie/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Mitmenschen und Autofahrer,</p>
<p>wenn ein Räum-/Streufahrzeug auf der Autobahn mittig auf beiden vorhandenen Spuren fährt, um zu räumen und zu streuen, hat das so sicherlich seinen Sinn. Aber dann gibt es immer wieder nette Zeitgenossen, die sich unbedingt links am Streufahrzeug vorbei quetschen müssen, obwohl sie nur maximal die Hälfte der Spur nutzen können. Teils dann sogar so rabiat, daß das Räumfahrzeug nach rechts ausweichen muss, um eine Kollission zu verhindern. Und das war kein Einzelfall!</p>
<p>Sagt mal, tickt ihr noch ganz richtig?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frustration pur</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2010/01/12/frustration-pur/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 15:42:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[Inkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kollegen]]></category>
		<category><![CDATA[Wachenleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit ists mal wieder recht ruhig hier, aber irgendwie ist meine Stimmung momentan bzw insgeheim schon seit längerem wirklich total im A&#8230; Und das liegt nicht an den ganzen Reas und Suiziden der letzten Tage und Wochen oder dem ätzenden Wetter. Definitiv nicht. Als ich mit diesem Job angefangen habe, hat er mir wirklich<a href="http://krangewarefahrer.de/2010/01/12/frustration-pur/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit ists mal wieder recht ruhig hier, aber irgendwie ist meine Stimmung momentan bzw insgeheim schon seit längerem wirklich total im A&#8230; Und das liegt nicht an den ganzen Reas und Suiziden der letzten Tage und Wochen oder dem ätzenden Wetter. Definitiv nicht.</p>
<p>Als ich mit diesem Job angefangen habe, hat er mir wirklich Spaß gemacht. Und genau deswegen habe ich ihn ja auch eigentlich gewählt. Natürlich war mir klar, dass das nicht einfach wird und man das ein oder andere unschöne Erlebnis verkraften muss. Das ist ja auch alles kein Problem.</p>
<p>Vielmehr sind es manche Kollegen, die einem das Leben schwer oder gar zur Hölle machen. Kollegen, die trotz ihres jungen Alters und in der Regel niedrigerer Qualifikation schon alles erlebt und alles gesehen haben, was man sich so vorstellen kann. Sie wissen alles (besser) und können alles. Sie sind so beliebt, dass sie den ganzen Tag SMS schreiben, telefonieren oder am Laptop chatten, wobei dann &#8220;leider&#8221; die Drecksarbeit (Wache bzw Auto putzen, Schnee räumen, Papierkram,&#8230;) liegen bleiben muss, wenn es nach ihnen geht, da diese ihnen eh nicht so zusagt. Und so macht man am besten gleich eh alles selbst, da sonst gerne die Arbeiten nur zum Teil erledigt werden oder groß getönt wird, dass alles erledigt ist und wenn man dann nachsieht natürlich doch noch irgendwas findet, was natürlich nicht erledigt wurde. Und wenn man nicht alles kontrolliert kriegt man von der Wachenleitung oder der Folgeschicht eins auf den Deckel.</p>
<p>So kann das auf Dauer einfach nicht weiter gehen. Heute Abend gibts den nächsten Anschiss, da wurde ich schon vorgewarnt. Und ich bin mal wieder der Dumme, da ich die Aussagen meines gestrigen Kollegen wieder mal nicht kontrolliert habe.</p>
<p>Am besten fahre ich demnächst allein, dann weiß ich wenigstens sicher, was gemacht ist und was nicht.</p>
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		<title>Jede Sekunde zählt</title>
		<link>http://krangewarefahrer.de/2009/12/19/jede-sekunde-zaehlt/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 09:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sunny_Taeterin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Sunnys Einsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Zum Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Einsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Notfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war mal wieder soweit. Wie in jedem Jahr stiegen im Herbst und Winter wieder die Zahl an Reanimationen und Suiziden in Sunnys Einsatzgebiet spürbar an. So war es dann auch zum Ende diesen Jahres. Und man konnte es nur immer wieder sagen: Gerade beim Herz-Kreislauf-Stillstand zählte wirklich jede Sekunde und wenn sich niemand als<a href="http://krangewarefahrer.de/2009/12/19/jede-sekunde-zaehlt/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war mal wieder soweit. Wie in jedem Jahr stiegen im Herbst und Winter wieder die Zahl an Reanimationen und Suiziden in Sunnys Einsatzgebiet spürbar an. So war es dann auch zum Ende diesen Jahres. Und man konnte es nur immer wieder sagen: Gerade beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreislaufstillstand" target="_blank">Herz-Kreislauf-Stillstand</a> zählte wirklich jede Sekunde und wenn sich niemand als Ersthelfer betätigte hatte der Rettungsdienst in der Regel auch schlechte Chancen. Aber der Reihe nach:</p>
<p>Vor etwa einem Jahr erzählte Sunny hier von <a href="http://krangewarefahrer.de/2008/12/09/tragisches-ende/" target="_blank">diesem Einsatz</a>, einer erfolglosen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herz-Lungen-Wiederbelebung" target="_blank">Reanimation</a>. Auch damals gab es einige Einweiser auf der Straße, die Patientin lag aber minutenlang ohne Versorgung in der Wohnung.</p>
<p>Nun wurde Sunny wieder mal zu einer &#8220;bewusstlosen Person&#8221; gerufen. Die morgendliche Uhrzeit war eigentlich typisch für Verstorbene, die irgendwann in der Nacht verstorben waren, aber dann erst morgens im Bett gefunden wurden. Dieses Mal war es aber wieder anders.</p>
<p><span id="more-1379"></span></p>
<p>Auf der Straße wurden sie bereits von einem aufgeregten Einweiser empfangen, der zur Eile drängte. Die Patientin lag mitten im Wohnzimmer, keine Atmung, kein Puls. Der Einweiser stellte sich als Ehemann der Patientin heraus und auf die Frage, wie lange sie schon so liegen würde, erhielt Sunny die Antwort &#8220;20 Minuten!&#8221; Also schnell mit der Reanimation begonnen. Das EKG zeigte eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asystolie" target="_blank">Asystolie</a>. Die Patientin wurde vom gleichzeitig eingetroffenen Notarzt intubiert und an die Beatmung angeschlossen, während die normale CPR weiter lief. Da sie mittlerweile auch erfahren hatten, dass die Patientin &#8220;herzkrank&#8221; war und bereits mehrere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stent" target="_blank">Stents</a> hatte, entschloss sich der Notarzt, es neben dem Standardmittel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adrenalin" target="_blank">Adrenalin</a> auch mit einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thrombolyse" target="_blank">Lyse</a> zu versuchen. Zusätzlich dazu noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heparin" target="_blank">Heparin</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aspisol" target="_blank">Aspisol</a>.</p>
<p>Während der rund 50 Minuten dauernden Reanimation gab es dann neben diversen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Defibrillation" target="_blank">Defibrillationen</a> im Verlauf noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cordarex" target="_blank">Cordarex</a> und, als sich ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bradykardie" target="_blank">bradykarder</a> Rythmus aufzubauen begann, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atropin" target="_blank">Atropin</a>, aber letztlich blieben alle Maßnahmen erfolglos.</p>
<p>Sunny wusste, dass die Hemmschwelle bei Angehörigen / Ersthelfern oft sehr hoch lag, weil die meisten Menschen einfach Angst hatten, sie könnten etwas falsch machen oder sich einfach davor ekeln oder gar nicht wissen, was zu tun war. Aber falsch machen konnte man eigentlich nichts. Letztlich war ein Patient in solchen Fällen schon tot und wenn man nichts tat würde er das auch bleiben. Und auch wenn man bei der Wiederbelebung mal eine Rippe brach. Na und? Zum einen passierte das dem Rettungsdienst auch hin und wieder und zum anderen würde es dem Patienten vermutlich egal sein, wenn man ihn im Gegenzug ins Leben zurück holen könnte.</p>
<p>Und um solche Dinge zu üben, Ängste abzubauen und das Wissen zu festigen, was in welcher Situation zu tun war, gab es Erste Hilfe &#8211; Kurse! Leider nach wie vor nicht regelmäßig und verpflichtend. Aber man könnte ja auch in eigener Verantwortung mal so einen Kurs besuchen. Gerade, wenn man Angehörige hatte, die Probleme mit dem Herzen hatten.</p>
<p>Sunny konnte es gut verstehen, wenn man Ängste vor solchen Extremsituationen hatte. Aber in diesen Situationen musste man einfach mal über seinen Schatten springen und etwas tun. Das war oft die einzige Chance für den Patienten!</p>
<p>Also, liebe Leute, tut etwas!</p>
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		<title>Aufreger des Tages</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 15:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Grübeln]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
		<category><![CDATA[Unvernunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sind es nicht nur die Aufreger des heutigen Tages, sondern gleich der letzten 3 Tage: 1. Warum wundert es die TV-Sender eigentlich so, daß immer mehr Zuschauer abwandern und sich Filme und Serien entweder auf legalem Weg wie etwa Pay-TV oder auch illegalem Weg besorgen, z.B. durch das Internet? Wer guckt denn noch freiwillig<a href="http://krangewarefahrer.de/2009/11/26/aufreger-des-tages/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sind es nicht nur die Aufreger des heutigen Tages, sondern gleich der letzten 3 Tage:</p>
<p>1. Warum wundert es die TV-Sender eigentlich so, daß immer mehr Zuschauer abwandern und sich Filme und Serien entweder auf legalem Weg wie etwa Pay-TV oder auch illegalem Weg besorgen, z.B. durch das Internet? Wer guckt denn noch freiwillig gerade Serien im Fernsehen, wenn diese ständig im Falle neuer Serien nach 2-3 Folgen wieder abgesetzt werden oder länger laufende Serien immer wieder durch Wiederholungen unterbrochen werden? Ich lasse mich doch nicht veräppeln! Warum werden z.B. bei Dr House plötzlich, 4 Folgen vor Staffelfinale, wieder Wiederholungen gezeigt??? Muss man nicht verstehen, oder?</p>
<p>2. Ist es wirklich so schwierig, seinen Müll korrekt zu entsorgen??? Es ist natürlich sehr leicht, das Zeug einfach auf der Straße fallen zu lassen oder auf irgendwelche Grundstücke zu schmeissen. Da ist mans los. Und die Hundebesitzer freuen sich, weil ihre Hunde alle paar Meter stehen bleiben und an Müll schnüffeln oder Essensreste vom Dönerladen oder dem goldenen M in sich rein schlingen. Von der Umweltverschmutzung mal ganz abgesehen.</p>
<p>3. Es ist ja schön und gut, daß jetzt alle Krankenkassen theoretisch das gleiche kosten. Dass da aber dennoch ganz große Unterschiede gemacht werden habe ich heute wieder gesehen. So braucht ein älterer Bekannter ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dekubitus" target="_blank">Dekubituskissen</a>, da er nicht mehr so gut laufen kann, sehr viel zuhause auf der Couch sitzt und nun mittlerweile einen recht ordentlichen Dekubitus hat. Die Sache ist wohl schon recht ernst und der Hautarzt meinte, man solle da recht schnell etwas machen. Also mit dem Rezept für ein Dekubituskissen ins Sanitätshaus gestiefelt. Aber das wäre natürlich viel zu einfach. Der Angestellte dort sagt einem knallhart ins Gesicht, daß sie für Versicherte einer sehr weit verbreiteten Ortskrankenkasse keinerlei Dekubitusberatung durchführen und auch keine Kissen auf Rezept besorgen. Man möge sich doch bitte anderweitig kümmern. Also zum nächsten Sanitätshaus gefahren, welches angeblich noch mit dieser Krankenkasse zusammenarbeitet. Aber dies ist auch übertrieben. Ja, einfach so könne sie das Rezept nicht einlösen, erzählt die dortige Angestellte. Zuerst müsse sich ein Mitarbeiter des Sanitätshauses vor Ort ein Bild davon machen, wie das Ganze auszusehen hat, ob es wirklich berechtig tist, etc. Anschließend folgt dann ein Kostenvoranschlag an die Krankenkasse und diese entscheidet dann, ob ein Dekubituskissen bezahlt wird. Es ist ja sicherlich nicht verkehrt, wenn das Ganze massgeschneidert wird. Aber durch die ganze Bürokratie hat der Bekannte dann vielleicht 2012 sein Kissen, wenn der Dekubitus Grad 4 schon längst überschritten hat. Echt erbärmlich, sowas. Der Arzt stellt ja bestimmt kein Rezept für solch ein Kissen aus, wenn es nicht gerechtfertigt ist.</p>
<p>4. Hm, es gab auch noch einen Punkt 4, aber durch die ganze Aufregerei habe ich jetzt vergessen, was es war <img src='http://krangewarefahrer.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Wird dann also vielleicht nachgeliefert.</p>
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