Erste Hilfe Kampagnen

Rettungsgasse en miniature

Die Rettungsgasse rettet Leben – Ein Miniatur Wunderland Stop Motion Film

Seit gestern kursiert ein wirklich gut gemachtes Video im weltweiten Netz und wird überall fleißig geteilt. Erstaunlicherweise hat es aber nichts mit Pokémon oder dem Prime Day zu tun, sondern einem weitaus wichtigeren und ernsten Thema: der Rettungsgasse.

Entstanden ist der Film auf einem Autobahnabschnitt im schönen Hamburg, genauer gesagt mittels Stop-Motion-Technik im Miniatur Wunderland Hamburg, und er demonstriert wieder einmal eindrucksvoll, mit welchen Problemen die Rettungskräfte beim Erreichen einer Unfallstelle zu kämpfen haben. Von daher: Guckt es Euch an, beherzigt die Tipps und werdet Mitglied im #TeamRettungsgasse 😉

Hilf mit! Im Stau Rettungsgasse bilden! Immer!

 

  1. Nettes Video. Ich seh auch immer öfter Aufkleber auf der Kofferraumklappe von Autos mit der bebilderten Beschreibung der Rettungsgasse (gibt glaub ich kein besseres „Placement“ dafür, oder?).

    Auf meiner letzten (und ersten, nach der Fahrschule …) längeren Autofahrt, hab ich die Erfahrung gemacht, dass, wenn einer den Anfang macht, es dem Rest dann auch wieder einfällt. Ganz ohne Blaulicht im Rücken, einfach so, wegen scheinbar grundlosem stehendem oder extrem fließenden Verkehr, quasi auf Verdacht. Zumindest soweit mein Auge reichte (wegen Kurven könnte ich den ganzen Stau nun nicht betrachten, warum es nun stand, wusste ich also auch nicht).
    Beim Ersten Stau hat mein Vordermann angefangen und mir fiel dann reumütig ein „Ah, da war was, Stau, Gasse … hättest bedenken können.“
    Und zumindest die Nächten Meter gingst den Fahrern wohl ähnlich. Hätte da wer durch gemusst, das wär kein Problem gewesen. Beim zweiten Stau gleich dran gedacht. Viele andere auch. Auf längeren Strecken sind ja gerade auf nen Freitag viele Fahrer „gemeinsam“ unterwegs – nicht, dass sie sich kennen, aber man „fährt“ sich öfter über den Weg. Ich hab hinterher auch gemerkt, dass mein Vordermann vom letzten Mal jetzt hinter mir stand 😛

    Beide Male übrigens nix auf unserer Seite, also niemand, der da durch musste (nur Motoradfahrer und einige beschränkte Autofahrer, die wollten … Anderes Blatt). Dass der erste Stau wegen nem Unfall auf der anderen Seite (und diversen Bremsmanövern aus … Motiven auf unserer Spur zustande kam), steht nochmal auf einem anderen Blatt. Weiß man ja vorher nicht, dass es nur wegen den Zuschauern kriecht, wenn man den Grund für das Stehen oder Schneckentempo nicht kennt und Schilder auch keinen Grund nennen.

    Zumindest weiß ich jetzt nicht nur theoretisch, dass „wenn nur ich beiseite fahre, bringt das ja gar nix“ eine Ausrede is. Aber wenn man den Dominoeffekt mal gesehen hat, ist das schon erstaunlich und nochmal was anderes, als wenn es der Fahrlehrer vor sich hin betet. Abgesehen davon, dass es in D ja sogar verpflichtend ist, die Gasse zu bilden und der ursprüngliche Sinn Anlass genug sein sollte.

    Und einen schönen Sommertag wünsch ich auch noch 😉

Kommentare sind geschlossen.