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Kurznachrichten – KW01

Kurznachrichten

Auch im neuen Jahr gibt es hin und wieder die Kurznachrichten mit Links zu anderen Blogs oder Nachrichtenseiten. Dieses mal mit Artikeln hinsichtlich der Arbeitsbedingungen in der Pflege und auch dem Rettungsdienst, und und und…

  1. „Gesundheitsbericht: Pflege – härter als Arbeit am Bau“

    Dass die Arbeitsbedingungen in der Pflege schlecht sind, dürfte wohl außer Zweifel stehen. Der Rückschluss darauf anhand eines höheren Krankenstandes (von ungefähr einem halben Prozentpunkt) erscheint mir aber doch eher … mutig. Am härtesten müsste demnach wohl die Tätigkeit im öffentlichen Dienst sein, denn dort sei der Krankenstand ja noch höher. Es würde mich überraschen, wenn dem so wäre. — Die Berichterstattung blendet den wohlbekannten Fakt aus, dass nicht jeder, der krank und arbeitsunfähig ist, zuhause bleibt, und dass andererseits nicht jeder, der sich krank meldet oder eine AU vorlegt, auch wirklich (arbeitsunfähig) krank ist. Nicht umsonst fällt der Krankenstand, wenn die sozialen Verhältnisse rauher werden, vgl. http://www.welt.de/print-welt/article636709/Angst-um-Arbeitsplatz-laesst-Krankenstand-sinken.html und anderswo. (Die Feststellung, „das Risiko der Arbeitsunfähigkeit“ nehme mit „zunehmendem Alter zu, und chronische Erkrankungen spielen eine immer wichtigere Rolle“, ist im übrigen auch von einem wissenschaftlichen Durchbruch eher ein Stück entfernt.)

    • Mit dem Krankenstand wurde auch nur ein winzig kleiner Teil des Problems beleuchtet. Die eigentlichen Probleme werden in diesem Artikel kaum erwähnt.
      Wenn man nicht ständig Personal kürzen würde und endlich mal genug Personal da wäre, um alle Arbeiten ohne Zeitnot durchzuführen und man auch wieder mal wirklich Zeit für die Patienten hätte würde man das auch sicherlich am Krankenstand bzw der Motivation der Mitarbeiter merken.
      Abgesehen davon haben viele in der Pflege eh ein Helfer-Syndrom und schleppen sich lieber zur Arbeit anstatt sich krank zu melden und auszukurieren.

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