Aus den Medien

Social Networks als Helfer in der Not

Social Networks a la Facebook, Twitter, Youtube und Co gewinnen anscheinend immer mehr Bedeutung als Nachrichtenquelle, was die Verbrechensaufklärung oder Hilfe und Aufklärung von Katastrophen, Unfällen etc angeht.

So habe ich z.B. jetzt schon öfter gehört und gelesen, dass die Polizei durchaus intensiv Facebook nutzt, um zu recherchieren, Verdächtige zu finden und letztlich dadurch auch Verbrechen und Taten aufzuklären. Auch habe ich dieser Tage irgendwo gelesen, dass Rettungskräfte oder auch Ärzte in Krankenhäusern Twitter und Co nutzen, um Unfallhergänge zu klären oder Bilder von der Einsatzstelle zu erhalten. Denn es nimmt wohl mehr und mehr zu, dass Gaffer sehr schnell Bilder oder ganze Videos noch von der Einsatzstelle aus online stellen oder zumindest davon berichten.

In diese Kerbe schlägt dann auch ein neues Projekt aus den Niederlanden. Mit Twitcident sollen Einsatzkräfte in Zukunft in der Lage sein, gezielt nach Meldungen von Katastrophen wie z.B. Bränden, Stürmen, Erdbeben etc zu suchen und diese zu filtern. Noch ist das ganze in der Erprobung, aber die Macher scheinen recht zuversichtlich zu sein, dass das Ganze irgendwann in den Live-Betrieb geht.

Mal sehen, was daraus wird und wie sich das ganze Thema noch entwickelt.

Quelle: Golem.de: Twitcident unterstützt Einsatzkräfte im Katastrophenfall

  1. Auch die Öffentlichkeitsarbeit wird über Facebook erprobt. Vorreiter in dieser Sache ist wohl mit die Polizei Hannover, die über ihre eigene Facebookseite (https://www.facebook.com/PolizeiHannover) auf aktuelle Fälle aufmerksam macht und so auch schon einige Male zielführende Tips erhalten hat. Im Gedächtnis geblieben ist mir der Fall eines 12-jährigen Mädchens, welche wohl aus eigenem Antrieb von zuhause weggelaufen ist und wenige Stunden später von einer Mitarbeiterin der Bahn im ICE nach Hamburg identifiziert wurde.

    Ich denke schon, dass die Schiene der Inanspruchnahme der sozialen Netzwerke durchaus Erfolgspotenzial hat.

  2. Bei der Polizei kann ich das nur unterstützen, der hannoverschen Polizei sind mittlerweile Kollegen aus anderen Städten und Bundesländern gefolgt.
    Allerdings findet die Fahnung nicht mehr direkt auf FB statt (dort werden nur noch Links gepostet), was der Kritik an Facebook geschuldet ist.
    Im Rettungsdienst kann ich mir das allerdings noch nicht so ganz vorstellen… Aber ich lasse mich gern davon überzeugen.

  3. Hey!

    Wir konnten damit nicht nur die „verbotenen Griller“ ausfindig machen, sondern auch schon eine über Facebook angekündigte Schlägerei (ca. 40 Mann) verhindern. Lohnt sich also immer mal für uns einen Blick da rein zu werfen! 😉

  4. Pingback: Studie bestätigt, dass Gewalt gegen Rettungskräfte im Einsatz häufig vorkommt | Herr Pfleger

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