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Social burglary

Momentan geistert es wieder durch die Medien: Nette Funktionen und Anwendungen können auch von bösen Menschen missbraucht werden. Ach, ganz was Neues! In diesem Fall geht es (wieder einmal) um Ortungsdienste a la Facebook Places, Twitter, Foursquare, Gowalla und Co. Diverse Medien berichten, dass stolze 78 Prozent der Einbrecher diese Medien nutzen, um ihre Ziele auszuwählen. Das ist natürlich totaler Quatsch und Folge einer falschen Übersetzung/Interpretation einer englischen Umfrage unter 50 Einbrechern, von denen sich 78 Prozent vorstellen können, dass solche Medien genutzt werden. Aber zum einen sind 50 Befragte nicht wirklich viel, zum anderen ist zwischen „vorstellen“ und wirklich tun noch ein kleiner Unterschied.

Das Thema ist aber auch nicht neu. Seiten wie Please rob me gibt es in etwas veränderter Form schon seit Jahren. Auch kommt es sicherlich darauf an, wie freizügig man mit seinen Daten umgeht. Ich muss ja zugeben, dass ich in der Hinsicht auch angefixt wurde und es bei Facebook und Foursquare ausprobiert habe. Da man aber z.B. über dieses Blog auch an meine Adresse kommt und gerade bei Twitter auch viele Personen mitlesen, die ich nicht kenne, ist das aber immer so eine Sache und ich bin lieber etwas vorsichtig. Was nicht heißen soll, dass es bei mir etwas zu klauen gibt. Bin ja schließlich nur Rettungsassistent. 😉

Da diese Funktionen aber auch bei manchem Arbeitgeber nicht gern gesehen werden, in manchen Firmen sogar verboten sind und einen auch recht transparent machen, belasse ich es bei einem kurzen Ausflug in dieses Metier, auch wenn ich durchaus Gefallen daran gefunden habe. Aber man weiß ja nie …