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Tag der Organspende 2011

Liebe Motorradfahrer, die ihr auch heute wieder das schöne Wetter nutzt, und natürlich auch alle anderen: Heute findet wieder einmal der diesjährige und bundesweite Tag der Organspende unter dem Motto „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig“ statt.

Organspende

Organspenden können helfen und sind für viele Menschen die letzte Hoffnung zu überleben. Leider gibt es nach wie vor viel mehr Patienten, die ein Organ benötigen, als  Menschen, die bereit sind, Organe zu spenden. Ein Organspendeausweis schafft im Ernstfall Klarheit und sorgt bei Feststellung des Hirntodes für eine rasche Abwicklung der Formalitäten. Liegt kein Ausweis vor, müssen im Ernstfall Angehörige oder andere Bevöllmächtigte entscheiden, was mit den Organen geschehen soll.

Jeder kann selbst entscheiden, was und wie er spendet. Ein solcher Organspendeausweis tut nicht weh, ist kostenlos, schnell und einfach ausgefüllt und kann im Ernstfall Leben retten. Denkt mal drüber nach, sofern ihr noch keinen habt.

Weitere Informationen zum Thema:

 

  1. Hey.

    Sehr schön, dass du auf den Tag der Organspende hinweist, allerdings beinhalten beide Artikel von dir dazu einen gravierenden Fehler: Der Organspendeausweis ist lediglich eine Möglichkeit seine eigene Meinung zu dem Thema mitzuteilen, er ist aber keinesfalls die direkte Zustimmung zu einer Organspende im Fall der Fälle. Diese Entscheidung liegt nach wie vor bei den Angehörigen des vermeintlichen Spenders.

    Dieser kann also seinen ganzen Geldbeutel mit den Ausweisen gespickt haben und jeder Spende zustimmen, wenn die Familie das aber ablehnt, dann bringen diese Ausweise rein gar nichts.

    Das ist ein großer Irrglaube, der vielleicht korrigiert werden müsste.

    • Sollte das wirklich so sein wäre der Ausweis ja aber total unsinnig. Denn wenn die Angehörigen dem nicht zustimmen kann ja auf dem Ausweis stehen, was will, bzw braucht man ihn auch gar nicht, wenn die Angehörigen ihn nicht berücksichtigen.

      • Tja, das ist leider wahr. Aber so habe ich das von Leuten gehört, die für die DSO, die Deutsche Stiftung Organtransplantation, arbeiten.

        Da wir von unserer HiOrg aus für die DSO fahren und diverse Spenden logistisch abwickeln, kommt man mit der Materie bei uns immer mal wieder in Kontakt und dabei kam eben auch einmal das Thema des Spenderausweises auf mit der von mir oben geschilderten Problematik.

        Ob sich das mittlerweile vielleicht gewandelt hat, kann ich nicht sagen, aber so wurde mir das mal vor Ort von einem Mitarbeiter erklärt.

      • Nightflow27

        Hm, so hatte ich das bislang auch nicht gehört, dass die Anghörigen auch im Falle eines Ausweises das letzte Wort haben. Aber ich denke mal, dass der Ausweis dann dennoch nicht völlig umsonst ist. Immerhin bietet dieser dann den Angehörigen einen Lösungsvorschlag an, was Zweifel bei der Entscheidung angeht.
        Nicht jeder spricht ja vorher mit seinen Angehörigen über dieses Thema – so kann ein Ausweis die Entscheidungsfindung erheblich erleichtern.

        • Richtig, er dient als „Wegweiser“ für die Angehörigen, was den Willen des Verstorbenen angeht und kann diese hoffentlich überzeugen, wenn sie selber vielleicht noch Zweifel haben.

  2. Trackbacks werden von WordPress.com momentan anscheinend nicht gesendet, daher verlinke ich nun manuell auf <a meinen Beitrag „Recycle Yourself“. Danke für deinen Hinweis auf dieses wichtige Thema 🙂

  3. BRC_Medic

    Seit ich SanD/RD-Dienste schiebe habe ich einen in der Tasche. Habe aber schon jahrelang vorher mit dem Vorstatz gelebt, war nur zu faul ein Formular zu finden. Als ich dann beim Onkel Doc mal warten musste, habe ich Zugegriffen (er hatte am Vortag ein Dispenser fuer die Dinger hingestellt).
    Im Grunde: Wenn ich platt bin, nehmt mich aus. Solange es ein Leben rettet oder einem hilft – nichts anderes mache ich ja auch jetzt (im EA) – dann aber als HA 🙂

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