Blog-intern

Rein privates Blog, zweiter Teil

Nach dem phänomenalen ersten Teil dieser Serie heute frisch aus dem Urlaub zurück im Dienst. Und ich würde am liebsten schreien! Denn die nette Story aus Teil 1, die über den Leiter Rettungsdienst und meinen Wachenleiter in meinem Urlaub bis zu mir durchdrang und zu der ich immer noch nichts genaues weiß hat nun zur Folge, dass eigentlich alle meine Kollegen, bzw zumindest die meiner eigenen Wache, nun dieses Blog kennen und lesen. Jackpot!

Dies führte bisher unter anderem dazu, dass mein Mundschutz-Bild als Bildschirmhintergrund auf dem Wachenrechner diente, sich Kollegen für die Veröffentlichung ihrer Kreativität bedankten, andere sich in manchen (teils negativen) Beiträgen wiedererkannten, …

Das Feedback ist zwar überwiegend positiv, auf der anderen Seite gibt es jetzt auch schon wilde Spekulationen, warum ich wohl dieses Blog schreibe. Aber, liebe Kollegen, es kann doch vollkommen egal sein, ob ich damit angeblich meine Erlebnisse verarbeite oder ob ich einfach aus Spaß an der Freude blogge. Auf jeden Fall werde ich dann jetzt noch mehr aufpassen müssen, was ich schreibe, damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt, und ich bereue es mehr und mehr, meine frühere Anonymität aufgegeben zu haben…

  1. Meine Oma hat immer gesagt: „Nicht ärgern, nur wundern.“

  2. DelfinStern

    Das heißt, du schreibst weiter? *hoff*
    wär auch echt zu schade um die schönen Texte.
    Irgendwie muss man sich in den Vorlesungen ja bilden *weglauf*

    • Für das Lesen dieses Blogs gibt es aber keine Scheine und als eLearning wird es vermutlich auch nicht anerkannt 😉

  3. Pingback: Rettungsdienst News

  4. Es ist doch immer wieder schön zu lesen wie schnell die „Interne stille Post“ einer Rettungswache funktioniert.
    Man sagt was und schwups die Wupps macht jeder was dabei und aus einem kleinen Satz den man sagte wird gleich ein ganzes Buch.!!!!
    Ich persönlich finde diese Seiten hier was ganz besonderes und es hat mir viel Freude bereitet sie zu lesen.
    Mit Sicherheit werde ich dies in Zukunft öfter tun, nicht um zu lesen was mein Kollege über mich schreibt sondern weil ich die Seite einfach super finde.
    Was „Andere“ über „Andere“ denken und sprechen weis man sowieso, das muss ich nicht hier nachlesen.
    Und alles was „hintenrum“ erzählt wird ist meistens sowieso unwahr!-

    Bis bald „Blauli“

    • Das ist leider das Problem an der Wache. Es wird sehr viel übereinander gesprochen und viel weniger miteinander. Und es gibt nun mal diverse Kollegen, die tratschen ohne Ende und aus jeder Mücke einen Elefanten machen.

      Für die netten Worte auf jeden Fall vielen Dank! Das freut einen dann ja auch, wenn es den Kollegen gefällt 😉

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