Kurzes Lebenszeichen
Momentan ist es wieder mal recht ruhig hier im Blog. Das liegt allerdings nicht daran, dass ich nicht schreiben will, sondern dass es einfach nichts wirklich interessantes zu berichten gibt. Ich hoffe, das bessert sich in den nächsten Tagen wieder.
Hat jemand zufällig gestern Abend stern TV gesehen? Da dämmert man im Nachtdienst auf der Couch vor sich hin und plötzlich gibt es nachts um halb 12 quasi noch eine Fortbildung
Es ging (mal wieder) um die Wiederbelebung und wie nachlässig die meisten Deutschen doch mit dem Thema Erste Hilfe umgehen. Recht drastisch wurde dabei auch gesagt, dass die wenigsten im Ernstfall wirklich helfen, maximal 10 – 15 Prozent. Das ist wirklich traurig und wurde ja schon des öfteren hier im Blog diskutiert. Zuletzt wurde dann noch einmal gezeigt, wie es genau auszusehen hat und zumindest die Zuschauer dürften jetzt wieder so halbwegs wissen, wie es funktioniert. Auf der Internetseite der Sendung gibt es noch einen recht informativen Artikel dazu.
Und bei Caschy habe ich eben noch ein nettes Tool aus dem Bereich “Location Based Services” gefunden. Unter Pleaserobme.com kann man verfolgen, wer über Twitter, Facebook und Co der Welt mitteilt, dass er gerade nicht zuhause ist. Ein gefundenes Fressen für Langfinger. Also Obacht mit dem, was man so der Öffentlichkeit mitteilt. Dazu wäre dann noch zu sagen, dass ich, wenn ich vom Handy aus twittere, auch durchaus zuhause sein kann. Das heißt lediglich, dass der PC nicht an ist
Donnerstag, 18. Februar 2010 um 18:55
Ich habe es gestern aucch nur sporadisch gesehen. Ich hoffe aber, dass die Leute, die sich unsicher bei dem thema sind, mal einen auffrischkusr mitmachen.
Donnerstag, 18. Februar 2010 um 20:07
habe auch gestern Abend Stern TV geschaut…
…es ist echt erschreckend wie die Leute mit der Sache umgehen, viele denken auch sie könnten belangt werden und würden aus daher aus Angst garnicht erst handel.
Getreu dem Motto: “jeder ist sich selbst der Nächste”
Donnerstag, 18. Februar 2010 um 21:29
Also, ich frag mich ja schon mal, wo die ganzen Leute sind, die immer die Reakurse bei uns im Haus besuchen, wenn ich mir ansehe, was da bei Reanimationen auf Station so abgeht… Kann mich aber auch nicht erinnern, dass ich als NA jemals zu einer Rea kam, wo vorher Laien sich mal bemüht hätten. Andererseits kann ich das auch ein wenig verstehen. Wie erkennt der Laie einen Kreislaufstillstand? Da hilft es schon, mal ein paar Tote gesehen zu haben.
Samstag, 20. Februar 2010 um 18:47
@Anna: Naja, das wird dem Ersthelfer ja immer “leichter” gemacht. Mittlerweile müssen sie ja noch nicht mal mehr den Puls tasten können. Sobald ein Patient nicht atmet wird er reanimiert. Und ich denke das sollte man auch ohne Fachwissen schon raus kriegen, ob jemand schnauft oder nicht, oder?
Donnerstag, 18. Februar 2010 um 22:22
Ganz toll sind auch immer die Leute, die dann bei einer Reanimation auf offener Straße ganz nah dabei sein wollen, um ja nichts zu verpassen. Aber vorher die Finger rühren? Nein, warum auch?!
Freitag, 19. Februar 2010 um 12:52
Schnell noch den letzten Satz drangeschoben, hm?
Samstag, 20. Februar 2010 um 18:48
@Mark: Nee, da habe ich vorher auch schon meist drauf geachtet
Samstag, 20. Februar 2010 um 14:42
naja, man muss ja schon froh sein, wenn man bei der ersten hilfe nicht behindert wird, geschweige denn, dass einem jemand hilft. dafür muss man die leute schon aktiv einteilen. die meisten können sich doch heutzutage nicht mal selbst helfen.