Job – Gespräch

Folgenden Dialog habe ich eben mit einem Gesprächspartner geführt:

Er: “Was machen Sie denn beruflich?”

Ich: “Ich bin Rettungsassistent.”

Er: “Rettungsassistent. Soso. Wie lange dauert denn da die Ausbildung?”

Ich: “Zwei Jahre.”

Er: “Und wo arbeiten Sie?”

Ich: “In XY-Städtchen.”

Er: “XY-Städtchen? Gibt es da auch was zu retten?”

Ich: “Joa, das kommt schon hin und wieder vor!”

Er: “Und da fahren Sie Krankenwagen?”

Ich: “Nein, Rettungswagen!”

Er: “Sitzt da auch ein Notarzt mit im Auto?”

Ich: “Das kann schon vorkommen. Dann kommt er aber separat zur Einsatzstelle und fährt von dort aus mit uns mit.”

Er: “Und müssen Sie da auch Menschen wiederbeleben?”

Ich: “Ja, das kommt leider hin und wieder vor und das bringt der Job so mit sich.”

Er: “Wie oft?”

Ich: “Ganz unterschiedlich. Mal reanimiert man Monate nicht und dann passiert es wieder ein paar Mal in der Woche.”

Er: “Und können Sie gut reanimieren?”

Ich: “Ich denke schon. Es hat sich zumindest noch niemand beklagt.”

Er: “Müssen Sie da auch allein reanimieren? Ohne Doktor?”

Ich: “Das kann schon mal vorkommen, ja. Aber letztlich muss dann irgendwann ein Doktor dazu kommen, um zu sagen, wie es weiter geht.”

Er: “Aha. Und fahren Sie den Krankenwagen auch?”

Ich: “Ja, ich fahre auch den Rettungswagen. Man wechselt sich halt immer mit dem Kollegen ab, sofern das geht.”

Er: “Gut, dann wollen wir doch mal sehen, wie wir den Sanitäter wieder fit kriegen!”

Jetzt dürft ihr gerne mal raten, mit welcher Person ich diesen hochwertigen, aber leider fast typischen Dialog geführt habe.

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