Archiv für den Monat » November 2008 «

Krankenkassen, Geld und Alter

Mein Opa leidet unter der feuchten Form der altersabhängigen Makuladegeneration, kurz AMD, bei der nach und nach die Netzhaut geschädigt wird und das Sehvermögen abnimmt, im schlimmsten Fall bis hin zur Blindheit, wenn nichts dagegen unternommen wird.

Als Gegenmaßnahmen gibt es verschiedene Mittel, die nach örtlicher Betäubung durch eine intravitreale Injektion in den Glaskörper des geschädigten Auges injiziert werden. Die Wirkungsweise dieser Medikamente hier zu erläutern würde sicherlich zu weit führen. Wissen muss man eigentlich nur, dass diese je nach Präparat sehr teuer sind (laut Wikipedia bis zu 1950 US-$ pro Injektion). Zwar gibt es auch eine billigere Variante (70 Euro pro Injektion) mit nahezu derselben Wirkungsweise, die auch vom Augenarzt meines Opas angewendet wird, jedoch ist dieses Avastin nicht überall als Mittel gegen die AMD anerkannt.

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Patientenverfügung und Sterbehilfe

Wie man an der gestrigen Sendung von “Hart aber fair” mit dem Thema “Die letzte Freiheit – wie verbindlich darf man das Sterben regeln?” (Sendung als WebTV hier anschauen) gesehen hat, liegt gerade was die Patientenverfügung angeht noch einiges in einer rechtlichen Grauzone.

Nach wie vor ist nicht genau geklärt, wie verbindlich diese Verfügungen sind, wann sie genau anzuwenden sind, welche Formulierungen genau erlaubt sind, etc. Also selbst wenn man eine solche Patientenverfügung abgeschlossen hat heißt das noch lange nicht, dass sie auch von den behandelnden Ärzten befolgt wird / werden muss.

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Warme Brüder bei Unterkühlung

Nachdem ich gestern im Erste Hilfe – Kurs eine Frage zur Unterkühlung nicht genau beantworten konnte, habe ich heute etwas recherchiert und bin unter anderem auf diese Seite gestoßen:

Wikibooks: Erste-Hilfe im Gelände / Kälte

Neben einigen wie ich finde teils recht fragwürdigen Aussagen findet man dann bei den Maßnahmen auch unter anderem die folgende:

“Lege den Verunglückten in einen Schlafsack zusammen mit einem warmen Kameraden.”

Da hoffe ich dann mal, daß da wirklich nur eine andere Person gemeint ist, die eine etwas höhere Körpertemperatur aufweist.

Und bevor Proteste kommen: Das soll auch nicht heissen, dass ich etwas gegen die richtigen “warmen Brüder” hätte. Fand nur die Formulierung recht lustig.

Geschützt: 3 x Nacht

Achtung

Disclaimer

Die Protagonistin dieses Beitrags, Sunny, ihre Einsätze inklusive aller Namen, Orte und Vorkommnisse sind frei erfunden und eine Ähnlichkeit mit existierenden Personen und Örtlichkeiten rein zufällig und nicht beabsichtigt!

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Erste Erfahrungen mit “Stayin’ alive”

Heut war es dann soweit. Mein erster Erste Hilfe – Kurs, nachdem die Stayin’ alive – Welle kam.
Eigentlich ein sehr genialer Kurs, in einer Druckerei. Nur 7 Mann bzw 5 Mann und 2 Frauen, alle irgendwo zwischen etwa 25 und Mitte 50 und eigentlich recht interessiert und es waren keine Teilnehmer dabei, die diesen Kurs machen mussten.
Es war eine sehr lockere und lustige Stimmung und der Tag verlief eigentlich ganz ok. Keine zu schwierigen Nachfragen (ach, doch, siehe unten), leckere (von der Druckerei bezahlte) Subs zu Mittag, was will man mehr.
Irgendwann mittags kamen wir dann zum Thema Wiederbelebung. Ich erklärte alles genau und meinte dann, zuerst würden wir das mal so ausprobieren, die armen Annies zu reanimieren und dann später mit Musik. Guckt mich einer der Teilnehmer an:

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