Beiträge vom » Juli 2008 «

Falsche Notärzte

Mittwoch, 30. Juli 2008 | Autor: Chris

Mit dem sehr provokativen Titel “Falsche Notärzte – Wie unfähige Mediziner Patienten in Gefahr bringen” nahm sich das ARD-Magazin plusminus gestern Abend einem Thema an, was immer wieder (vor allem im Rettungsdienst) zu beobachten ist und immer wieder zu Diskussionen führt: Der Unkenntnis und Verwechslung der Begriffe Notarzt und ärztlicher Notdienst durch medizinische “Laien”.

Der ärztliche Notdienst kommt dabei alles andere als gut weg, was ich eigentlich aus eigener Erkenntnis nur nachvollziehen kann. Gut, es gibt sicherlich auch viele kompetente Hausärzte, die auch richtige Diagnosen stellen, sich Zeit für den Patienten nehmen etc. Jedoch nimmt die Zahl der schwarzen Schaafe, der Fehldiagnosen, telefonischen Einweisungen und Zeitdruck auch immer weiter zu, was zu Lasten des Patienten geht.

Der Beitrag schildert dabei zwei extreme Fälle.

>> Link zum Text-Beitrag auf der plusminus-Seite.

Danke auch an Kollege S. für den TV-Tipp ;-)

Kategorie: Zum Grübeln | 8 Kommentare

Anorexie, Borderline, PTBS, etc

Freitag, 25. Juli 2008 | Autor: Chris

Mein heutiger Beitrag richtet sich an alle Kollegen, Ärzte etc, die hin und wieder mein Blog lesen, in der Hoffnung, von Ihnen noch den einen oder anderen Tipp hinsichtlich folgender Problematik abgreifen zu können:

Wie kann man nur einem Menschen Mut zusprechen oder wie kann man jemandem helfen, …

  • der mit sich und der Welt fertig ist?
  • der keine Lust mehr hat, die ständigen Schmerzen zu ertragen?
  • der keine Lust mehr hat, von einem Doc und einer Untersuchung zur nächsten zu rennen?
  • dessen Körper eigentlich physisch und psychisch gegen ihn arbeitet?
  • der sich selbst als Unkraut, Abschaum, Dreck bezeichnet, weil ihm früher etwas angetan wurde, wofür er selbst aber gar nichts kann?
  • der keine Hoffnung mehr hat, daß es jemals wieder besser wird?
  • der immer und immer wieder durch neue Tiefschläge weiter gezeichnet wird?
  • der sich schon in Therapie befindet, die momentan aber auch an einem Punkt angekommen ist, wo es schwierig wird?

Aber der Reihe nach:

weiter…

Kategorie: Zum Grübeln | 12 Kommentare

In Case of Emergency

Donnerstag, 24. Juli 2008 | Autor: Chris

Ein Thema, das schon für viele Diskussionen und Gesprächsstoff gesorgt hat:

Heutzutage hat fast jeder ein Handy dabei. Bei einem Notfall, wie zum Beispiel einem Verkehrsunfall, bei dem der Patient nicht mehr ansprechbar ist, wissen Retter, Polizei und Krankenhaus jedoch oft nicht, wen sie als nächsten Angehörigen informieren bzw kontaktieren können.

Abhilfe soll hier das Kürzel ICE (In Case of Emergency) in der Kontaktliste des Handys schaffen. Den Adressbuch-Einträgen im Handy, die als nächste Angehörige bei einem Notfall informiert werden sollen, wird dabei das Kürzel ICE vorangestellt. Wenn es mehrere dieser Kontakte gibt werden sie am besten durchnummeriert und am besten auch mit der “Funktion” des Angehörigen erweitert, also z.B. ICE1 Vater, ICE2 Frau,….

Dies ist für jeden leicht durchführbar, schnell zu erledigen und völlig kostenlos, kann aber im Ernstfall eventuell Leben retten.

Es gibt zwar auch noch einige Hürden und Diskussionspunkte, die zu meistern sind, wie etwa bei vielen Handybesitzern die Tastatursperre, die eventuell nur mit Passwort zu umgehen ist oder auch der Datenschutz und die fehlende Zeit (zumindest beim Rettungsdienst). Auch wird sich das Problem der nicht ermittelbaren Angehörigen eventuell mit der irgendwann kommenden elektronischen Gesundheitskarte erledigen.

Aber bis dahin ist diese Maßnahme sicherlich bei dem einen oder anderen hilfreich und kann auf jeden Fall nicht schaden, sofern man Zeit und Möglichkeit hat, solche Kontakte zu ermitteln.

Da das Kürzel ICE hierzulande aber auch mit einer Hotline der Bahn verwechselt werden kann, gibt es in Deutschland auch die Initiative “Im Notfall”, die die selbe Idee hat, aber das Kürzel “IN” verwendet.

Auch arbeitet man mittlerweile bei der internationalen Fernmeldeunion (ITU) daran, das System der Notfallbenachrichtigungsnummern zu einem internationalen Standard zu machen (E.123). Inwiefern dieser dann umgesetzt wird und die Handyhersteller darauf reagieren bleibt abzuwarten. Nähere Infos dazu gibt es >> hier <<.

Hier noch Informationen der amerikanischen Initiative ICE4Safety.

Kategorie: Kampagnen | 11 Kommentare

Noch ne Anekdote

Sonntag, 20. Juli 2008 | Autor: Chris

Hm, momentan häufen sich aber die lustigen Momente :)

Zuerst eine kurze Einführung für die Nicht-Rettungsdienstler unter uns ;-) : Das ganze Land ist unterteilt in zig Dutzend Leitstellenbereiche. Jede Leitstelle deckt einen bestimmten Bereich des Landes ab und funkt auf einem eigenen Kanal. Wenn man nun mal in das Gebiet einer anderen Leitstelle fährt, meldet man sich über Funk bei der eigenen Leitstelle ab (“Der XStadt X/83/1 verlässt den Funkbereich und wechselt zur Leitstelle YStadt” oder ähnlich), wechselt den Funkkanal und meldet sich bei der anderen Leitstelle wieder an (“Der XStadt X/83/1 im Status 7 in ihrem Funkbereich Höhe ZStadt mit Ziel BStadt” oder ähnlich). Und wenn man dann den Bereich der Fremdleitstelle wieder verlässt meldet man sich eben auch da wieder ab.

Nun gibt es Leitstellen, wie unsere z.B., die auf mehreren Kanälen funken. Bei integrierten Leitstellen wie der unseren gibt es dann meist getrennte Funkkanäle für die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Bei unserer Leitstelle ist es dann noch so, daß es für den Rettungsdienst 2 Kanäle gibt. Ein Bereich des Leitstellenbereiches wird also auf dem einen Kanal “betreut” und der Rest auf dem anderen. Zum einen, weil es für einen Kanal zu viel Funkverkehr wäre, zum anderen sicherlich auch, weil der Leitstellenbereich aus zig kleineren Bereichen zusammengewachsen ist. Es ist aber beides die selbe Leitstelle, die Leitstelle wird auch auf beiden Kanälen gleich gerufen (Leitstelle XStadt) und die Disponenten sitzen auch im gleichen Raum nebeneinander. Wenn die Fahrzeuge aus Bereich 1 mal in den Bereich 2 müssen oder umgekehrt, wird der Funkkanal entweder gar nicht gewechselt, weil die Abdeckung auch im anderen Bereich recht gut ist oder der Kanal wird zwar gewechselt, aber das An- und Abmelden entfällt, da es ja ein und dieselbe Leitstelle ist. Manchen (neuen) Kollegen scheint das aber nicht wirklich klar zu sein und so ergab sich vorgestern wieder mal folgender Funkverkehr mit einem KTW, der eigentlich im Bereich des Kanals 2 zuhause ist, aber eine Fahrt in den Bereich des Kanals 1 erledigt hatte:

weiter…

Kategorie: Lustiges | 3 Kommentare

Geschützt: Kurze Anekdote

Mittwoch, 16. Juli 2008 | Autor: Chris

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Kategorie: Lustiges, Sunnys Einsätze | Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.

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