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#ichhabnichtangezeigt

Wie hoch die Dunkelziffer an (sexuellen) Übergriffen, Misshandlungen und Vergewaltigungen liegen mag ist kaum abzuschätzen. Sie dürfte aber nicht unerheblich sein, denn den Opfern wird oft eingeredet, dass sie selbst an der Situation Schuld sind, was natürlich nicht stimmt. Das Schweigen zu brechen ist aber sehr schwer, da es ein sehr unangenehmes und tabuisiertes Thema ist.

Etwas leichter machen will es die Aktionsgruppe Handeln gegen sexualisierte Gewalt mit ihrer Aktion “Ich habe nicht angezeigt, weil …”. Per anonymem Kommentar, Tweet (mit Hashtag #ichhabnichtangezeigt) oder Facebook-Kommentar können Betroffene hier von ihrem Leid erzählen, warum sie geschwiegen und keine Anzeige erstattet haben. Vorreiter sind ähnliche Kampagnen in England und Frankreich. Und wenn man sich das bisherige Feedback so ansieht merkt man sehr schnell, dass es sich leider nicht um Einzelschicksale handelt.

Die Aktion läuft noch bis 31. Mai 2012.

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Bahn-Kunden sind das Warten ja quasi gewöhnt. Dass es aber auch noch andere Menschen gibt, die teils wesentlich länger als so mancher Bahn-Kunde warten zeigt dieser Versuch der Stiftung “Fürs Leben“. Ein Dialysepatient mit mobilem Dialysegerät steht öffentlich und provokant an einem Bahnsteig. Er wartet schon 7 Jahre auf eine neue Niere. Sein Schicksal teilen rund 12.000 Menschen in Deutschland, teils vergeblich! Hast Du schon einen Organspendeausweis?

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