Freitag, 23. Juli 2010
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Da man nie so genau weiß, wen man bei den verschiedensten Wahlen wählen soll, hat es sich der Monsterdoc einfach gemacht und einfach eine neue Partei gegründet: Die Medizinpartei Deutschland. Die wichtigste Forderung dieser Partei soll unter anderem sein, allen Menschen eine medizinische Versorgung zu fairen Preisen zu bieten. Golfclubkarten etc sind dann eher für die Parteigenossen interessant. Die primäre Voraussetzung zur Aufnahme in die Partei ist das generelle Interesse am Thema Gesundheit im allgemeinen und so hat sich mittlerweile eine durchaus sehens- und lesenswerte Parteiaufstellung zusammengefunden. Die erste Sitzung ist mittlerweile auch schon über die Bühne, in der auch ich als neuer “Ressortleiter Rettungsdienst” zu Wort kam. Meine Antrittsrede kann man sich seit heute beim Monsterdoc anhören.

Sonntag, 27. Juni 2010
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Habe die Tage festgestellt, dass ich Ende des Monats, also quasi am Mittwoch, schon ganze 2 Jahre auf der “neuen” Wache bin. Echt krass, wie schnell die Zeit vergeht und was alles seitdem passiert ist.
Wenn ich eines wirklich hasse sind es Menschen, die mich anlügen, ohne rot zu werden bzw dies am besten noch in einer absolut armen und dreisten Weise per SMS oder so tun, damit sie es nicht persönlich machen müssen. Und wenn man dies dann auch noch unmittelbar nach einem Nachtdienst erfährt, in dem man keine einzige Minute geschlafen geruht hat und z.B. nachts um 4 MRSA durch die Gegend geschippert hat, dann ist der Topf wirklich kurz vorm überlaufen. Ich bin eigentlich hundemüde, kann aber nicht pennen, weil ich dermassen aufgeregt bin und schon seit Stunden vor Zorn zittere. Muss mich jetzt erst mal irgendwie abreagieren. Und dann gibt es wohl Krieg! Das ist echt schlimm, wie man sich in manchen Menschen täuschen kann.
Sorry, das musste mal raus!
Mittwoch, 23. Juni 2010
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Im Hinblick auf das Fußballspiel heute abend und da ich mich ja schon öfter über andere Verkehrsteilnehmer aufgeregt habe möchte ich es nicht versäumen, Euch über folgende Mitteilung des Straßenverkehrsamtes zu unterrichten, die ich eben im Internet gefunden habe:
In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt, um die schlechten Fahrer zu identifizieren und kenntlich zu machen.
Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen – unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen – Fahnen ausgehändigt. Diese Fahnen sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Diese Fahnen ermöglichen es, unfähige Autofahrer unverzüglich zu identifizieren. Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar angebracht sein.
Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen mindestens je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Fahrzeugs befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen. Sollte kein Platz mehr für weitere Fahnen sein bzw will man die Unfähigkeit des Fahrers zusätzlich kenntlich machen, können Logos im selben Farbschema auf die Türen, Heckklappe oder Motorhaube geklebt werden. Bei den Fahrern, bei denen Hopfen und Malz verloren ist, werden die Streifen hochkant geklebt!
Bitte an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen.
*duckundwegrenn*
Sonntag, 20. Juni 2010
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Ich habe zwar nicht viel mit unserer Jugendrotkreuz – Gruppe zu tun, durch meine Arbeit als Erste Hilfe – Ausbilder bin ich aber gefragt worden, ob ich nicht bei den Bezirkswettbewerben des JRK als Schiedsrichter im Bereich Erste Hilfe fungieren will. Ich habe einfach mal ja gesagt und gestern war es dann soweit.
Im JRK werden die Kinder je nach Alter in verschiedene “Stufen” eingeteilt. Ich war Schiedsrichter in Stufe 1, sprich den ganz jungen Kids zwischen 6 und 12 Jahren. Und man hat recht deutlich gemerkt, dass die Altersspanne trotz der Stufeneinteilung doch recht groß ist. Es war schon ein großer Unterschied, ob da jetzt ein 11-jähriger oder ein 6-jähriger die Übung absolvierte. Die jungen Kiddies waren dann doch in der Regel und verständlicherweise sehr schüchtern und still, eventuell auch mit der Situation überfordert, da ihre “Patienten” eben auch realistisch geschminkt waren, was sie vorher eventuell noch nicht so gesehen hatten. Im Grunde ging es aber alles ganz ok.
Für Erheiterung sorgte aber ein recht keckes Mädel einer Gruppe. Gerade als die Ehrengäste (Kreisgeschäftsführer,…) zugegen waren und sich das Geschehen ansahen war eben diese Gruppe am Werk. Und so standen auch bei unserem “Verletzten” mehrere Zuschauer dabei, teils in Ausgeh-Uniform und Anzug und wollten zusehen, wie sich die Kinder denn so anstellen. Da hatten sie aber nicht mit dem Mädel gerechnet. Sie drehte sich zu den Zuschauern um und meinte nur völlig trocken: “Können Sie hier mal bitte weggehen und etwas Abstand halten?” Meinen vollsten Respekt dafür